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ATP

Schweres Los für die Nummer 1

Dominic Thiem startet bei den Erste Bank Open gegen Jo-Wilfried Tsonga. Dennis Novak trifft auf Gael Monfils. Drei Österreicher sind in der Qualifikation ausgeschieden.

Finanzstadtrat Peter Hanke, Dennis Novak, Jo-Wilfried Tsonga und Turnierdirektor Herwig Straka bei der Auslosung. ©Bildagentur Zolles KG

Am Freitag hatten die beiden noch an einer PR-Aktion am Dach des Erste Campus mitgewirkt, am kommenden Dienstag, den 22. Oktober 2019, stehen einander Dominic Thiem und Jo-Wilfried Tsonga auf dem Center Court der Wiener Stadthalle in der Auftaktrunde der mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open erneut gegenüber. Tsonga selbst zog bei der Auslosung, die am Samstag im Hotel Marriott im Beisein von Finanzstadtrat Peter Hanke, Turnierdirektor Herwig Straka und Dennis Novak vorgenommen wurde, das Duell mit Thiem. In diesem Match kommt es zur Neuauflage der hochklassigen Wiener Viertelfinal-Partie aus dem Jahr 2013, die Tsonga im Tiebreak des dritten Satzes gewonnen hatte. Auch Dennis Novak bekommt es in der ersten Runde mit Gael Monfils mit einem Franzosen zu tun.

„Das ist natürlich ein sehr schweres Los und wird eine große Herausforderung für mich, aber ich werde wie immer alles geben. Ich habe hier in Wien immer gutes Tennis gespielt und hoffe, dass mir das auch in diesem Jahr gelingt“, meinte Tsonga, der 2011 die Erste Bank Open schon einmal gewonnen hat und in der laufenden Saison die Titel in Montpellier und Metz geholt hat. Dominic Thiem weiß, was gegen den aktuellen Weltranglisten-36. auf ihn zukommt: „Es ist ein sehr, sehr schweres Los – er ist definitiv einer der besten Spieler des vergangenen Jahrzehnts. In den letzten beiden Jahren hat er Probleme mit Verletzungen gehabt, ist aber echt stark zurückgekommen. Wenn ich gegen ihn spiele, vor allem hier in Wien, werde ich mich immer an das legendäre Match von 2013 erinnern. Es ist schön, dass ich jetzt die Chance auf eine Revanche bekomme. Es ist definitiv eines der unangenehmsten Lose, die ich bekommen konnte, aber das Turnier ist halt richtig gut besetzt und ich muss nehmen, was kommt.“

Auch Dennis Novak, der dank einer Wildcard als zweiter Österreicher im Hauptfeld steht, zog sich seinen Gegner selbst. „Monfils schaue ich gerne zu, er ist ein absoluter Publikumsliebling. Ich hoffe aber natürlich, dass es diesmal nicht allzu lustig für ihn wird“, sagte der Niederösterreicher mit einem Augenzwinkern. „Ein Match gegen Monfils in der Wiener Stadthalle, das kann richtig cool werden“, ergänzte Novak, der als Weltranglisten-126. als Außenseiter in die Partie gegen die Nummer 13 im ATP-Ranking geht.

Dem österreichischen Trio blieb am Samstag in der Auftaktrunde der Qualifikation ein Satzgewinn verwehrt. Der Steirer Sebastian Ofner musste sich dem deutschen Routinier Philipp Kohlschreiber mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. Der Niederösterreicher Lucas Miedler zog gegen den Italiener Stefano Travaglia mit 6:7 (5/7), 4:6 den Kürzeren, und der Tiroler Alexander Erler unterlag dem Briten Cameron Norrie glatt mit 4:6, 2:6.

Auch im Doppel kam in der ersten Qualifikationsrunde für Lucas Miedler und Dennis Novak das Aus. Das niederösterreichische Duo verlor gegen die britisch-japanische Paarung Luke Bambridge und Ben McLachlan mit 3:6, 6:3 und 3:10 im entscheidenden Match-Tiebreak.

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