Zum Inhalt springen

Davis Cup

Erstklassige Rollstuhltennis-Spieler

Nico Langmann und Martin Legner brachten Österreich beim BNP Paribas World Team Cup zurück in die Weltgruppe.

Nico Langmann, die österreichische Nr.1, trumpfte auf Sardinien auf.
Noch vor zwei Wochen hatte das österreichische Rollstuhltennis-Herrenteam gedacht, dass es durch die knappe Niederlage in der Europäischen Qualifikation für den World Team Cup 2017 im kommenden Jahr erneut Qualifikation spielen muss. Doch alles kam anders.Vier Tage vor Turnierbeginn erhielt die Mannschaft einen Anruf von der ITF, dass sie eine Wildcard für das Finale in Alghero bekommt. Durch die Kurzfristigkeit waren nur zwei Spieler zur Verfügung: Österreichs Nr. 1, Nico Langmann, und die Nr. 2, Martin Legner. Nationaltrainer Martin Sendlhofer entschied sich trotzdem für die Teilnahme. „Mit nur zwei Spielern anzureisen, birgt ein gewisses Risiko. Aber wir wussten, dass wir diese einmalige Chance nutzen mussten. Nico und Martin waren topmotiviert und sagten sofort zu.“Bei der Auslosung wurde Österreich der Gruppe mit Großbritannien, China und Italien zugeteilt. Die erste Begegnung gegen Italien ging klar mit 3:0 an Österreich. Gegen China wurde es etwas knapper, doch auch hier konnte sich das Team mit 2:1 den Sieg holen. Nach diesen zwei Begegnungen stand bereits eines fest:ÖSTERREICH IST WIEDER IN DER WELTGRUPPEDer Druck war nun weg, und so war auch die klare Niederlage gegen Großbritannien, den späteren Finalisten, gut zu ertragen. Als Zweitbester der Gruppe spielte Österreich in den weiteren Tagen um die Plätze 5 bis 8. Nach einem klaren 2:0 gegen Thailand und einem 1:2 Niederlage gegen Argentinien, verabschiedete sich Österreich mit dem unglaublichen sechsten Platz aus Sardinien. Der Tiroler Martin Legner war die ganze Woche hindurch nicht ganz fit, umso erstaunlicher ist seine Topleistung, die er jeden Tag auf dem Platz erbrachte. Nico Langmann zeigte Nervenstärke und bildete gemeinsam mit Martin eine ideales Duo.

Top Themen der Redaktion

ATP

"Es war ein Vergnügen - auch wenn ich verloren habe"

Dominic Thiem unterlag bei den ATP-Finals in London zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. Der Niederösterreicher musste sich dem Russen Daniil Medvedev, der mit Fortdauer der Partie nimmer stärker wurde, in drei Sätzen geschlagen geben.

Wochenvorschau

23. - 29. November 2020

Kalenderwoche 48: Wer? Wann? Wo?

Talent Filip Misolic hat sich in Bratislava für die Qualifikation eingetragen.

ATP

Eine legendäre Leistung, die unbelohnt blieb

Nach tollen Partien bei den ATP-Finals in London mussten sich Jürgen Melzer und Partner Roger-Vasselin im Champions-Tiebreak des Endspiels dem Duo Koolhof/Mektic mit 5:10 beugen. Für Melzer war es das letzte Match auf ATP-Ebene.