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Erfolgserlebnis für Tamira Paszek

Nach einer wahren Horrorsaison 2013 ist der erste Erfolg in diesem Jahr Honig für die Seele von Tamira Paszek (Bild): Österreichs Nummer 3 besiegte in ihrem ersten Australian Open-Qualifikationsmatch die erst 15-jährige Australierin Sara Tomic in zwei Sätzen mit 6:2, 7:5. Für Melanie Klaffner und Martin Fischer kam hingegen das Aus.


Bis Anfang Juni 2013 hatte sie nur ein einziges Einzelmatch gewonnen, nach einer wahren Horrorsaison hatte die ehemalige Weltranglisten-26. (11.2.2013) das Jahr auch aufgrund "einer Menge Verletzungen" (Paszek) auf Platz 179 beendet. "Ich hatte ein Virus, vergleichbar mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber, das mich mehr als sechs Monate lang beeinträchtigt hat, dazu ich hatte einen Einriss des Oberschenkelmuskels vor Wimbledon." Umso erfreulicher verläuft daher für die 23-jährige Vorarlbergerin bisher das erste Grand Slam-Turnier der Saison. Paszek (WTA 180) steht im Qualifikationsbewerb für die Australian Open in Melbourne in der zweiten Runde. Österreichs Nummer 3 gewinnt ihr Auftaktmatch am Donnerstag gegen die erst 15-jährige Australierin Sara Tomic in zwei Sätzen mit 6:2, 7:5 ("War ein hartes Match") und jubelte danach auf ihrer Facebook-Seite: "Nice to start with a win." Paszek trifft nun auf die Chinesin Ying-Ying Dan (WTA 190), die Sesil Karatantcheva (KAZ/22) mit 6:1, 7:5 aus dem Bewerb warf. Die Oberösterreicherin Melanie Klaffner (WTA 183), die nach einem Bänderriss Anfang Dezember 2012 noch rechtzeitig für ihre dritte Grand Slam-Qualifikation fit werden konnte, unterliegt hingegen der 18-jährigen Deutschen Carina Witthöft (WTA 207) mit 5:7, 4:6. Für Österreichs zweiten Vertreter im Herrenbewerb, Martin Fischer, kam ebenfalls das Aus: Österreichs Nummer 4 wollte nach seinem Auftaktsieg gegen Roberto Carballes Baena "versuchen den Schwung mitzunehmen" und das Head-to-Head mit dem Brasilianer auf 2:1 auszubauen, musste sich nach hartem Fight und vergebenen Matchbällen Thomaz Bellucci aber dennoch mit 6:4, 3:6, 8:10 geschlagen geben. "Das war wieder einmal ein Match, an dem ich mir noch Tage lang den Kopf zerbrechen könnte. Es war so gut wie alles drinnen in diesem Match", trauerte Fischer danach vergebenen Chancen nach. "Ich habe über weite Strecken sehr gut serviert und konnte ihm mit meiner schnellen Rückhand weh tun. Beide hatten wir unsere Chancen wegzuziehen. Bei 6:5 im dritten Satz fand ich dann bei 0:40 drei Matchbälle am Stück vor. Obwohl ich alle drei Returns im Feld hatte, konnte er alle mit direkten Punkten abwehren. Es hilft nichts, das gehört leider dazu. In Situationen wie diesen muss ich mich auch immer wieder mal die Matches in Erinnerung rufen, die ich so knapp gewonnen habe. Zum Glück kommen die auch wieder."


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