Zum Inhalt springen

Erfolgreiche Talenteschau in Wels

Der Slowene Tom Kocevar-Desman gewann das bestens organisierte „Future-Tennis-Wels”-Weltranglistenturnier, die jungen Österreicher Lenny Hampel und David Pichler (Bild) siegten im Doppel.

Die Nummer 1 und die Nummer 4 des mit 10.000 Dollar dotierten „Future-Tennis-Wels”-Weltranglistenturnieres trafen auf der UTC Anlage in der Rosenau im Endspiel aufeinander. Vor einer ansprechenden Zuseher-Kulisse dachte sich Tom Kocevar-Desman einmal mehr: „In der Ruhe liegt die Kraft”. Der Slowene, der nur gegen zwei Österreicher Sätze abgegeben hatte (im Viertelfinale gegen Tristan Samuel Weissborn, im Semifinale gegen Sebastian Ofner), ließ dem top-gesetzten Franzosen Maxime Chazal keine Chance.

Bei seinen letzten beiden Auftritten auf Future-Ebene in Italien und in Kramsach in Österreich war Kocevar-Desman einmal als Turniersieger und einmal als Finalist vom Platz gegangen. Der Triumph in Wels bringt wertvolle 18 Weltranglistenpunkte, 1.440 Dollar Preisgeld und eine Multifunktions-Stereoanlage.

Aus österreichischer Sicht kann man mit dem heurigen Turnierverlauf sehr zufrieden sein. Die aufstrebenden Talente wie Ofner, Hampel, Weissborn oder Pichler nutzen die Plattform, um zu Weltranglistenpunkten zu kommen, ohne die Kosten und Strapazen für Auslandsreisen in Kauf nehmen zu müssen, perfekt aus. Dies ist auch die Hauptmotivation, Turniere dieser Art in Österreich zu veranstalten. Die jungen ungesetzten Österreicher Lenny Hampel und David Pichler besiegten im Finale die als Nummer 2 gesetzte Paarung aus Italien, Francesco Borgo und Nicola Ghedin, ganz klar mit 6:4 und 6:2.

Top Themen der Redaktion

Wochenvorschau

20. - 26. August 2018

Kalenderwoche 34: Wer? Wann? Wo?

Lucas Miedler mischt im Qualifikations-Bewerb in der Vergabe um die US-Open-Startplätze mit.

Davis Cup

Der Daviscup im neuen Gesicht

Revolution im prestigeträchtigsten Mannschaftsbewerb des Welttennis: Ab 2019 spielen 18 Teams in der Weltgruppe in einem Finalturnier den Champion aus. Für die nationalen Verbände wird fortan mehr Geld ausgeschüttet.