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Erfahrung trifft auf frisches Blut ...

... in den beiden Endspielen (Samstag um 10:30 Uhr) der Österreichischen Hallenmeisterschaften auf der Anlage des TC Bad Waltersdorf: Im einen Duell der Generationen trifft die 28-jährige Wienerin Daniela Kix auf die um 13 Jahre jüngere Lena Reichel, im zweiten Duell "alt" gegen "jung" kämpft Mario Haider-Maurer (28 Jahre) gegen Patrick Ofner (19 Jahre) um den Titel.

Tag 4 der Österreichischen Hallenmeisterschaften auf der Anlage des TC Bad Waltersdorf - und sowohl im Herren- als auch im Damen-Bewerb das gleiche Bild: Im Endspiel wird "alt" von "jung" gefordert werden. Bei den Herren trifft der 28-jährige Vorjahresfinalist Mario Haider-Maurer (NÖTV / 3.) auf den um neun Jahre jüngeren topgesetzten Kärntner Patrick Ofner. Bei den Damen kämpft Daniela Kix (WTV /2.), ebenfalls 28 Jahre alt, gegen die um 13 Jahre jüngere Lena Reichel (WTV / 6.) um den Titel. Bereits im Semifinale konnte Kix mit dem Duell der Generationen Erfahrung sammeln und dabei ihre Erfahrung ausspielen: Kix stoppte ihre um elf Jahre jüngere WTV-Kollegin Elba Kasum, "weil ich heute einfach besser war." Die an Nummer 2 gesetzte Wiener Park Club-Spielerin siegte glatt mit 6:0, 6:3. Zuletzt hatte Kix im August 2012 in Tulln ("Goldene Rose der Stadt Tulln") mit der von Alexander Sikanov und Aleksander Yarmola auf der LTM-Anlage betreuten 17-Jährigen noch einige Probleme (7:6, 7:5) gehabt. "Dieser Platz hier in Bad Waltersdorf liegt mir aber", so Kix, die ihre internationale Karriere bereits vor Jahren ad acta gelegt hat. "Ich spiele nur mehr die Österreichischen Meisterschaften und einige Preisgeld-Turniere - das war's dann auch schon."

Einen Blick ins Finale wollte Kix unmittelbar nach ihrem Sieg im Semifinale noch nicht werfen: "Ich schau mir nicht die Gegnerinnen und ihre Stärken oder Schwächen an, sondern spiele einfach mein Spiel." Genau vor einem Jahr hatte sie bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften Lena Reichel im Achtelfinale mit 6:2, 6:0 besiegt, ehe sie sich eine Runde später Patricia Haas mit 0:6, 6:4, 4:6 geschlagen geben musste. Im August konnte Reichel dann Revanche nehmen und siegte im Finale von Tull mit 6:4, 6:4. "Morgen wird's für mich aber schwerer werden", ist sich Reichel sicher, "da mir Teppich nicht unbedingt gut liegt." Im heutigen Semifinale war von Problemen mit dem Untergrund aber nichts zu merken: Reichel setzte sich mit 7:6, 6:4 über Haas hinweg. "Dafür hab ich andere Probleme gehabt", so Reichel, die sich heuer mit dem Sieg bei den u16-Hallenmeisterschaften bereits einen nationalen Titel sichern konnte. "Gestern hab ich noch gut aufgeschlagen, heute gar nicht, und ich bin mit ihrem Linkshänder-Spiel nicht zurecht gekommen."


Ebenfalls hart zu kämpfen hatte im Herren-Semifinale auch Patrick Ofner: Der an Nummer 1 gesetzte Kärntner setzte sich nach zweieinhalb Stunden Spielzeit mit 3:6, 6:0, 7:6 über Dominic Weidinger hinweg. "Es war heute richtig hart und anstrengend, weil es immer knapp war. Im Tiebreak haben gerade einmal zwei Punkte entschieden", so Ofner. "Es hätte genauso gut in die andere Richtung laufen können. Jetzt bin ich froh, dass ich das Finale erreicht habe." Vor Mario Haider-Maurer, der sich klar mit 6:0, 6:1 über Markus Sedlecky (NÖTV / 6.) hinwegsetzte, "weil er zuviele Fehler begangen hat" (Haider-Maurer) zeigt Ofner zwar Respekt, aber keine Angst. "Wenn ich mein Spiel so spiele wie ich's kann, hab ich sicherlich meine Chancen". Wozu er auf internationaler Ebene in der Lage sein kann, hatte der 19-jährige Grundlinienspezialist im Vorjahr mit dem Gewinn des ersten Profi-Titels (Innsbruck) bewiesen. Einen nächsten Anlauf wird Ofner in der kommenden Woche versuchen. "Am Freitag geht's zum Future nach Vrsar (CRO) - dort spiel ich die Qualifikation."

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