ATP ITF

Eine erfolgreiche Woche in Rot-Weiß-Rot

Oliver Marach und Philipp Oswald gewinnen das ATP-Turnier in Gstaad, Julian Knowle erreicht in Hamburg das Halbfinale, Gerald Melzer zieht in Cortina ins Finale ein, Max Neuchrist und Pascal Brunner siegen bei Futures.

Oliver Marach, diesmal mit Philipp Oswald, eroberte den 16. Doppel-Titel auf der ATP-Tour. ©GEPA-Pictures

Nach dem Erreichen des Wimbledon-Finales setzte Oliver Marach das nächste Ausrufezeichen. Mit dem Vorarlberger Philipp Oswald holte sich der Steirer beim 250er-Turnier in Gstaad den Turniersieg. Die Österreicher besiegen im Finale Jonathan Eysseric / Franko Skugor (F/Kro) mit 6:3, 4:6, 10:8. Im Match-Tie-Break drehte das Duo einen 6:8-Rückstand. Für Marach ist es der 16. Turniersieg auf der ATP-Tour, für Oswald der fünfte.

Auch Julian Knowle spielt weiter in Hochform. Nach dem ATP-Sieg in Bastad erreichte der Doppelspezialist beim 1,499.940-Millionen-Turnier in Hamburg mit Partner David Marrero das Halbfinale, wo sich die vorarlbergisch-spanische Paarung dem Gespann Pablo Cuevas / Marc Lopez (Uru/Sp) knapp mit 4:6, 6:4, 4:10 geschlagen geben musste.

In Cortina fehlte Gerald Melzer nur ein Sieg zum sechsten Triumph auf Challenger-Ebene. Der 27-jährige Niederösterreicher verlor das Endspiel gegen den Spanier Roberto Carballes Baena mit 1:6, 0:6. Im Doppel holte Melzer den Titel, mit dem Argentinier Guido Andreozzi besiegte der Daviscupper das als Nr. 1 gesetzte Gespann De Vaard / McLachlan (Aus/Jap) 6:2, 7:6 (4).

In Prag lieferte Jurij Rodionov eine neuerliche Talentprobe ab. Erstmals über die Qualifikation in den Main Draw eines Challengers gekommen, schlug der 18-Jährige mit dem Tschechen Jan Satral (ATP 187) erstmals einen Top 200-Spieler. Im Viertelfinale musste sich der Niederösterreicher dem als Nummer 9 gesetzten Portugiesen Joao Domingues mit 4:6, 2:6 beugen. Für Lenny Hampel kam in Prag im Achtelfinale das Aus - 6:7, 0:6 gegen den Tschechen Zdenek Kolar. Im Doppel-Finale in der tschechischen Hauptstadt schlug ein Wiener zu: Tristan Samuel Weissborn gewann das Turnier mit Partner Jan Satral (Tch) gegen die Deutschen Gero Kretschmer / Andreas Mies mit 6:3, 5:7, 10:3.

Rot-weiß-rote Erfolgserlebnisse gibt es auch auf Future-Ebene zu vermelden. Beim 15.000-Dollar-Event in Skopje spielte Maximilian Neuchrist groß auf. Betreut von Michiel Schapers, schlug der Wiener im Finale den Kroaten Nino Serdarusic 6:3, 7:5. Und auch im Doppel war Neuchrist eine Klasse für sich: Mit seinem burgenländischen Partner David Pichler wurden Dane Propoggia / Tsung-Hua Yang (Aus/Tpe) 7:6, 6:3 besiegt.

In St. Pölten war Pascal Brunner, der eine langwierige Verletzung endgültig überwunden hat, nicht zu schlagen. Der 28-Jährige aus Neufeld holte nach Innsbruck 2015 den zweiten Titel bei der österreichischen Future-Serie, beim Showdown hatte der Argentinier Felipe Martinez Sarrasague keine Chance - 7:5, 6:1. Der Tiroler Matthias Haim erreichte das Semifinale. Beim parallel ausgetragenen Rollstuhltennis-Turnier setzte sich im österreichischen Finale Nico Langmann gegen Josef Riegler mit 5:7, 6:3, 6:2 durch.

Max Neuchrist und David Pichler.
Pascal Brunner.

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