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Davis Cup

Ein Wiedersehen mit Weißrussland

Das österreichische Team kann von 2. bis 4. Februar 2018 in einem Heimspiel Revanche für die diesjährige Niederlage in Minsk nehmen. Zweitrundengegner wäre Russland, auswärts.

Kapitän Stefan Koubek und Gerald Melzer bekommen es wieder mit den Weißrussen zu tun. ©GEPA

Lostag in London: Österreich trifft im kommenden Daviscup-Jahr in der 1. Runde der Europa/Afrika-Zone 1 auf einen alten Bekannten. Im April unterlag die Mannschaft von Kapitän Stefan Koubek in Weißrussland 1:3, von 2. bis 4. Februar 2018 gibt es die Möglichkeit zur Revanche.

„Wir kennen sie auswärts, jetzt können sie uns daheim kennenlernen“, sagt Koubek. In Minsk habe man auf Hardcourt spielen müssen, „jetzt werden wir uns in den kommenden Tagen mit den Spielern und ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda beratschlagen. Wir werden uns den Ort und den Untergrund, auf dem wir die Weißrussen schlagen können, wohl überlegt aussuchen. Mit dem Heimvorteil können wir diese Hürde schaffen.“ Bei einem Sieg müsste das Team von 6. bis 8. April in Runde zwei in Russland antreten, eine ungleich schwerere Aufgabe. „Mit dem zweiten Gegner beschäftige ich mich erst, wenn wir gegen den ersten gewonnen haben“, sagt Koubek.

Thomas Schweda freut sich auf ein Wiedersehen mit den Weißrussen. „Klar hätte es attraktivere Namen gegeben, aber wir werden ein ähnliches Tennisfest wie in Wels aufziehen und unser Team bestmöglich vermarkten“, sagt der ÖTV-Geschäftsführer. „Wir können sie schlagen, und wir müssen sie schlagen, damit wir vielleicht heuer noch um den Aufstieg in die Weltgruppe mitspielen können.“ Dafür wäre nach einem erfolgreichen Auftakt auch ein Sieg in Russland Voraussetzung. Die Relegation wird von 14. bis 16. September gespielt.

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