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ITF

Ein rot-weiß-rotes Trio in der Runde der letzten Acht

Dominic Thiem schlägt den Japaner Nishikori in vier Sätzen und steht bei den French Open in Paris ebenso im Viertelfinale wie die Doppel-Spezialisten Oliver Marach und Alex Peya.

©GEPA-Pictures / Matthias Hauer

Dominic Thiem erreichte bei den French Open in Paris das Viertelfinale. Der Semifinalist der Jahre 2016 und 2017 setzte sich gegen den Japaner Kei Nishikori mit 6:2, 6:0, 5:7, 6:4 durch und trifft in der Runde der letzten Acht auf den Deutschen Alexander Zverev, der beim 6:4, 6:7 (4), 2:6, 6:3, 6:3 gegen den Russen Karen Khachanov zum dritten Mal im Laufe des Turniers über fünf Sätze gehen musste.

„Die ersten zwei Sätze sind zu einfach gegangen, so ehrlich muss man sein. Da hat er nicht sein Tennis gespielt, das er spielen kann", sagte Thiem nach dem Sieg gegen Nishikori. "Es war mir auch klar, dass es nicht so weitergehen wird. Er hat dann sein Level extrem erhöht, aber trotzdem hab ich den dritten Satz dumm verloren.“ Thiem hatte in dem bis zu diesem Zeitpunkt ungleichen Duell keine Breakchance zugelassen und kassierte mit vier leichten Fehlern in Folge das Break. "Der vierte Satz war dann eine sehr enge Angelegenheit.“

Im Viertelfinale kommt es am Dienstag zum Duell der wohl größten Herausforderer von Rafael Nadal. „Das wird das Match, das sich alle gewünscht haben, nachdem wir die Auslosung gesehen haben“, sagte Thiem. „Sascha hat unfassbar gekämpft, der dritte Fünfsatzsieg in Serie. Ich hoffe ich habe dadurch einen körperlichen Vorteil - und so werde ich auch spielen.“

Alexander Peya und Nikola Mektic stehen bei den French Open ebenfalls im Viertelfinale. Der Wiener und sein kroatischer Partner besiegten Michael Venus und Raven Klaasen mit 7:6 (2), 7:6 (4) und bekommen es nun mit der indisch-französischen Paarung Bopanna / Roger-Vasselin zu tun - eine lösbare Aufgabe. Am Papier schwieriger dürfte es für Oliver Marach und den Kroaten Mate Pavic werden. Das als Nummer zwei gesetzte Duo trifft in der Runde der letzten Acht auf die Kolumbianer Cabal / Farah (Nr. 5), die sie allerdings im Jänner im Finale der Australian Open schlagen konnten.

Ein österreichisches Duell in Roland Garros könnte es erst im Finale geben.

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