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Ein Quartett für den Davis Cup!

Mit Jürgen Melzer, Andreas Haider-Maurer, Alexander Peya, Julian Knowle und Sparringpartner Philipp Oswald wird Österreichs Team am kommenden Sonntag zum Davis Cup-Duell mit Holland abreisen. Mit Respekt, „aber nicht als komplette Außenseiter“ (Trimmel). Hollands Team: Robin Haase, Jesse Huta Galung, Thiemo de Bakker, Jean-Julien Rojer.


Elf Tage vor Beginn des Weltgruppen-Playoff-Duells mit Holland in Groningen (13. – 15.9.2013) gab Österreichs Davis Cup-Captain Clemens Trimmel der ITF die Namen der nominierten Spieler bekannt: Mit Jürgen Melzer, Andreas Haider-Maurer, Alexander Peya und Julian Knowle wird das „SIMACEK Austrian Davis Cup Team“ mit der gleichen Mannschaft wie zuletzt im Februar in der ersten Weltgruppen-Runde gegen Kasachstan antreten. Für Trimmel sind die Voraussetzungen klar: „Ich sehe Holland in der Favoritenrolle: Sie spielen daheim in einem fast ausverkauften Stadion vor einem Publikum, das bekannt für seine Euphorie für’s Tennis ist und haben derzeit (Stand: 26.8.2013; Anm.) vier Spieler unter den Top 100 im Einzel: Robin Haase, Igor Sijsling, Jesse Huta Galung und Thiemo de Bakker. Da das Team von Jan Siemerink mit Jean-Julien Rojer, Sijsling und Haase zusätzlich auch drei Spieler unter den besten 60 im Doppel hat, sind die Holländer leicht zu favorisieren.“ Im Kampf um den Weiterverbleib in der Weltgruppe wird Österreichs Davis Cup-Team auf Robin Haase, Jesse Huta Galung, Thiemo de Bakker und Jean-Julien Rojer treffen. Das gab Hollands Davis Cup-Captain Jan Siemerink bekannt. "Wir sind in der glücklichen Position, dass die Niederlande vier Spieler unter den Top 100 hat, die auch auf Sand in dieser Saison ihre Leistungen gezeigt haben. Ich habe Vertrauen in unser Team, aber es verspricht, eine spannende Begegnung zu werden. Deshalb hoffe ich auch auf die massive Unterstützung unseres Publikums."

Groningen_Sand

Anreise und erstes Training am Sonntag
Dennoch glaubt Trimmel im zweiten Duell mit Holland (das erste: 1928; Anm.) an die Chancen seiner Mannschaft: „Wir werden nicht als komplette Außenseiter nach Holland reisen, da sowohl unsere Gastgeber als auch wir über Spieler verfügen, die auf Sand starke Leistungen bringen können.“ Der Untergrund, mit dessen Verlegung gestern (2. September; siehe oben Bild) begonnen wurde, „wird voraussichtlich zu keinem spielentscheidenden Faktor werden – gleichgültig ob er eher schnell oder tief sein wird“ (Trimmel). Anreisen wird das ÖTV-Team samt Sparringpartner Philipp Oswald am kommenden Sonntag, das erste Training im 4.000 Zuschauer fassenden MartiniPlaza-Stadion könnte bereits am Nachmittag erfolgen.

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