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ITF

Ein Arbeitssieg, der Lust auf mehr macht

Dominic Thiem führte gegen den unkonventionell spielenden Franzosen Hugo Gaston 2:0 in Sätzen, der schien die Partie zu drehen, ehe der Weltranglisten-Dritte 3:2 gewann. Gegner im Viertelfinale ist Diego Schwartzman.

©GEPA-Pictures

Dominic Thiem steht dank eines Arbeitssieges im Viertelfinale der French Open. Der Weltranglisten-Dritte setzte sich in Paris nach 3:32 Stunden gegen den 20-jährigen Franzosen Hugo Gaston mit 6:4, 6:4, 5:7, 3:6, 6:3 durch. Am Dienstag misst sich der Lichtenwörther mit dem als Nummer zwölf gesetzten Argentinier Diego Schwartzman.

Hugo Gaston, der dank einer Wildcard im Hauptfeld stand und erst sein drittes Turnier auf Tour-Level bestritt, zog Thiem mit seinen unzähligen Stopps den Nerv. „Es war ein großartiges Match von uns beiden. Seine Schläge, seine Stopps waren wie von einem anderen Planeten. Ihm steht eine große Zukunft bevor. Es war ein echter Kampf“, sagte Thiem nach dem Sieg auf dem Court Philippe Chatrier.

Die ersten zwei Sätze verliefen nach demselben Schema: Thiem schaffte jeweils im fünften Spiel das einzige Break im Satz, servierte danach aus. Im dritten Durchgang legte dann erstmals der 20-jährige Gaston vor, Thiem schaffte umgehend das Rebreak zum 2:3. Beim Stand von 4:5 musste Thiem drei Satzbälle abwehren. Zwei Spiele später war es aber so weit, der Weltranglisten-239. holte den dritten Satz. Auch im vierten Durchgang kam Thiem mit dem gefinkelten Spiel des Franzosen nicht zurecht. Beim Showdown konnte der ÖTV-Daviscupspieler das Break zum 5:3 in den hart erkämpften Sieg umwandeln.

Thiem ist der achte Spieler in der Profiära, dem es gelungen ist, fünfmal in Folge die Runde der letzten 8 in Roland Garros zu erreichen. 2018 und 2019 unterlag der 27-Jährige im Endspiel dem Spanier Rafael Nadal.

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Der 39-jährige Niederösterreicher Jürgen Melzer musste sich mit seinem französischen Doppelpartner Edouard Roger-Vasselin im Achtelfinale der French Open nach hartem Kampf und rund zweieinhalb Stunden Spielzeit der als Nummer 1 gesetzten kolumbianischen Paarung Juan Sebastian Cabal/Robert Farah mit 6:4, 6:7 (3), 6:7 (3) geschlagen geben.

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