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Fed Cup

EILAT: "DER MUSKEL IST NOCH ZU SCHWACH" - YVONNE MEUSBURGER VERZICHET AUF DIE AUSTRALIAN OPEN UND SAGT FÜR DEN FED CUP AB

Nach Tamira Paszek (Turnierplanung) muss Fed Cup-Kapitän Jürgen Waber jetzt auch auf Yvonne Meusberger (Schultertherapie/Bild) verzichten. Für die Gruppenspiele der Europa/Arika-Zone I (2. - 5.2.2011) wurde Melanie Klaffner nachnominiert.


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"Bin dabei, den Muskel aufzubauen"
(12.1.2011)
Da bei Yvonne Meusburger die Genesung der im vergangenen Oktober operierten rechten Schulter nicht wie erhofft voranschreitet, muss die Vorarlbergerin ihr Antreten bei den Fed Cup-Gruppenspielen der Europa/Arika-Zone I vom 2. bis 5. Februar 2011 in Israel absagen. "Yvonne hat mir mitgeteilt, dass die Heilung mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprünglich angenommen und sie sich wieder in Therapie begeben musste", so ÖTV-Kapitän Jürgen Waber. "Die Operation war sehr gut und ich hab mich entschieden, die Australian Open nicht zu spielen, weil mein Muskel noch zu schwach ist", begründet Österreichs Nummer 3 ihre Absage. "Ich bin dabei, den Muskel aufzubauen, und das dauert etwas. Beim Spielen spür ich keinen Schmerz, dafür aber beim Aufschlag. Da ich sehr lange mit Schmerzen gespielt habe, möchte ich meiner Schulter genug Zeit geben und sie ordentlich wieder aufbauen." Für die aktuelle Nummer 93 der Weltrangliste, die auch für die am kommenden Montag beginnenden Australian Open in Melbourne ausfällt, wurde Melanie Klaffner nachnominiert. Neben der Oberösterreicherin werden Sybille Bammer, Patricia Mayr-Achleitner und Sandra Klemenschits in Eilat für Österreich zum Racket greifen.

Neuer Anlauf
(3.1.2011)
Österreichs Fed Cup-Kapitän Jürgen Waber hat für die Gruppenspiele der Europa/Afrika-Zone I vom 2. bis 5. Februar 2011 in Israel Sybille Bammer, Patricia Mayr-Achleitner, Yvonne Meusburger und Sandra Klemenschits nominiert. Das ÖTV-Quartett wird in Eilat einen neuen Anlauf unternehmen, um sich einen Platz im Weltgruppen-II-Play-off (16./17. April 2011) zu sichern, nachdem dieses Vorhaben im Vorjahr knapp verpasst wurde. Nach dem Sensationstriumph über Weißrussland, der bereits nach den Einzel-Erfolgen von Mayr-Achleitner gegen Olga Govortsova und von Bammer gegen Top-Ten-Star Victoria Azarenka, die zu Beginn des dritten Satzes entkräftet und entnervt aufgegeben hatte, feststand, sowie Siegen über Großbritannien und Bosnien-Herzegowina mussten sich die rot-weiß-roten Tennisladies im Vorjahr in Portugal letztlich in der für den Einzug in das Weltgruppen-II-Play-off entscheidenden Partie Schweden geschlagen geben.

Gelingt das Comeback?
„Wir werden in Israel den nächsten Versuch unternehmen, um die Basis zur Rückkehr in den Kreis der sechzehn besten Tennisnationen der Welt zu legen. Bei Gegnern wie Dänemark mit der Weltranglisten-Ersten Caroline Wozniacki, Weißrussland mit Victoria Azarenka oder Polen mit Agnieszka Radwanska ist das mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen. Aber unser Ziel ist es, wieder in die Weltgruppe II zu kommen, und dafür werden wir alles geben“, verspricht ÖTV-Kapitän Jürgen Waber. „Sybille hat von ihren letzten acht Partien im Fed Cup sieben gewonnen. Ich hoffe, dass sie diese Serie in Israel weiterführen kann. Patricia ist in den zwei vergangenen Jahren zu einer großen Stütze unseres Teams geworden und hat wichtige Siege gefeiert“, erklärt Waber. Yvonne Meusburger hat nach ihrer Operation in der rechten Schulter wieder mit dem Training begonnen und wird Mitte Jänner bei den Australian Open in Melbourne in das Turniergeschehen einsteigen. Waber: „Bei Yvonne läuft die Genesung nach Plan. Und mit Sandra Klemenschits ist in Israel auch unsere beste Doppelspielerin mit dabei.“

Tamira Paszek fehlt in Eilat
Tamira Paszek wird hingegen in Eilat fehlen. „Ihr Vater, der für ihre Turnierplanung verantwortlich ist, hat uns mitgeteilt, dass Tamira für den Fed Cup in Israel nicht zur Verfügung steht. Wir akzeptieren diese Entscheidung“, so ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl. Neben Österreich und Gastgeber Israel werden auch Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Großbritannien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Rumänien, die Schweiz, Ungarn und Weißrussland um zwei Plätze im Weltgruppen-II-Play-off kämpfen. Gespielt wird zunächst in drei Vierer- und einer Dreiergruppe. Die Poolsieger ermitteln in zwei Finalspielen jene Teams, die am 16. und 17. April 2011 um einen Platz in der Weltgruppe II 2012 antreten werden.

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