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EBREICHSDORF / BUDAPEST: EUROPEAN WINTER CUP - BURSCHEN BELEGEN PLATZ 5. "BEEINDRUCKENDE LEISTUNG!"

Sowohl in Ebreichsdorf (Mädchen) als auch in Budapest (Burschen / Bild) starteten die ÖTV-Teams mit einer 1:2-Niederlage in ihre u14-Bewerbe des European Tennis Winter Cups. Für die nächste Partien lautet daher das Motto: "Auch wir lassen - so wie die Davis Cup-Jungs - den Kopf nicht hängen" (Petra Russegger).





1. Februar 2013

BURSCHEN (u14).
In der ersten Runde des European Winter Cups in Budapest verpassten Österreichs u14-Boys nur knapp ein Überraschung: Gegen die an Nummer 2 gesetzte tschechische Mannschaft ging das letzte entscheidende Doppel im dritten Satz mit 6:7 verloren. "Im ersten Single konnte Luka Mrsic zu wenig Bigpoints für sich entscheiden", so Mannschaftsführer Matthias Schuck. "Vor allem am Beginn des zweiten Satzes konnte er einige Breakbälle leider nicht nutzen und dadurch den Gegner nie richtig unter Druck setzen. Im zweiten Single spielte Staatsmeister Gabriel Huber ein starkes Match und besiegte Patrik Rikl mit 6:3, 3:6, 6:0. Im entscheidenden Doppel führten Gabriel und Luka bereits mit 5:3 im dritten Satz, zeigten in der entscheidenden Phase aber leider Nerven. Schade, der Sieg gegen die drei tschechischen Top 50 Spieler war wirklich drinnen, wir werden in der Consolation gegen Bulgarien aber wieder alles geben!" Mit Erfolg: Die ÖTV-Boys konnten die Partie mit 2:1 gewinnen und spielen nun gegen Dänemark um Platz 5.

"STARK IN FORM". Der Matchbericht von Matthias Schuck: "Luka Mrsic konnte sich zum gestrigen Match deutlich steigern, aber der Gegner war trotzdem der aggressivere Spieler, attackierte häufig Lukas' Aufschlag und so musste er sich mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Wenn man aber bedenkt, dass Luka als 2000er Jahrgang hier nur gegen um ein Jahr ältere Gegner spielt, hat er sich bis jetzt tapfer geschlagen und kann insgesamt viel Erfahrung sammeln. Gabriel Huber ist momentan stark in Form und spielte heute mit 6:0, 6:1 ein sehr souveränes Match. Er konnte bis jetzt seine Gegner sowohl mit starken Aufschlägen als auch mit druckvollen Returns von Beginn an unter Druck setzen, was auf diesem schnellen Belag ein großer Vorteil ist. Im Doppel feierte Benjamin Graber einen gelungenen Einstand bei diesem Turnier und gewann an der Seite von Gabriel das entscheidende Doppel glatt mit 6:0, 6:0."

"SEHR TAPFER GESCHLAGEN". Im Spiel um den Platz 5 konnten die ÖTV-Boys auch die Consolation gegen Dänemark mit 2:1 gewinnen. Matthias Schuck: "Im ersten Einzel feierte Benjamin Graber sein erfolgreiches Singledebut. Nach 0:6 im ersten Satz, wo er noch nicht seinen Rhythmus gefunden hatte, konnte er das Match noch drehen und gewann letztendlich mit 0:6, 6:2, 6:4. Er stellte sich dann sehr gut auf das Tempo des Gegners ein und konnte oft mit seiner starken Vorhand punkten. Im zweiten Einzel war Gabriel Huber erneut ungefährdet und siegte mit 6:1, 6:0 und gewann somit alle drei Einzel auf Position 1, eine wirklich beeindruckende Leistung. Im Doppel verloren dann Benjamin Graber und Luka Mrsic mit 1:6, 3:6." Schucks Bilanz: "Insgesamt hat man gesehen, dass vor allem Gabriel hier zu den besten vier Spielern gehört hat und international heuer noch auf sich Aufmerksam machen wird. England und Serbien (mit Kecmanovic als Europas Nummer 1 im u14-Bereich) wären schwer zu schlagen gewesen, aber dahinter waren wir mit Tschechien auf einer Höhe. Luka Mrsic hat sich als einziger 2000er Jahrgang sehr tapfer geschlagen und hat viel Erfahrung sammeln können und Benni Graber hat auch gezeigt, dass er nach seiner langen Verletzung wieder auf dem Weg zurück ist."

MÄDCHEN (u14). Auch in Ebreichsdorf mussten sich die ÖTV-Girls, die kurzfristig Melanie Pinkitz (Grippe) durch Viktoria Walter ersetzen mussten,  Moldawien zum Auftakt mit 1:2 geschlagen geben. "Es war absolut mehr drinnen in dieser Partie", so Mannschaftsführerin Petra Russegger. "Jetzt gehts gegen Portugal um die Plätze fünf bis acht." Die Moldawien-Partie im Detail: Im ersten Einzel musste sich Fabienne Kompein im dritten Satz mit 6:4 geschlagen geben. Russegger: "Dabei erwischte sie einen guten Start und gewann den ersten Satz glatt mit 6:3." Mit fortlaufender Spieldauer konnte sich die Gegnerin immer besser auf das Spiel der Österreicherin einstellen und gewann schlussendlich nach einem hart umkämpften dritten Satz die Partie. Im zweiten Einzel präsentierte sich Anna-Lena Neuwirth sehr offensiv und ließ ihrer Gegnerin kaum die Chance, ins Spiel zu kommen. Nur im zweiten Satz führte die Moldawierin nach einem kurzen Tief mit 3:0. "Anna-Lena hielt aber immer an ihrem offensiven Spiel fest, und schlussendlich gewann sie verdient das Match" (Russegger). Das entscheidende Doppel zum Aufstieg ins Semifinale wurde dann mit 4:6, 1:6 verloren. Russegger: "Man kann den Mädchen keinen Vorwurf machen, die Moldawierinnen haben mit einem starken Doppel überrascht und unser Erfolgspaar gekonnt aus dem Rhythmus gebracht. Trotzdem schmerzt die Niederlage vom heutigen Tag, es wäre mehr drinnen gewesen in dieser Partie auf Augenhöhe. Aber auch wir lassen - so wie die Davis Cup-Jungs - den Kopf nicht hängen, weiter gehts morgen gegen Portugal."

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