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ATP

DÜSSELDORF: AHM UNTERLIEGT HAUCHDÜNN IM FINALE

Beim 21.250 Euro Challenger von Düsseldorf gelang Südstadt-Profi Andi Haider-Maurer (Bild) sein größter Karriere-Erfolg! Er erreichte sein erstes Challenger-Finale und gehört ab sofort zu den Top 280 im ATP-Ranking!

AHM´s Kampfgeist blieb im Finale unbelohnt
Der 20-jährige Waldviertler brachte auch im 8. Match in Folge eine starke Leistung und bewies damit seine ansteigende Formkurve. Im Finale des Düsseldorf Challengers erwischte AHM einen Blitzstart und lag rasch mit 4/1 voran. Sein deutscher Gegner Denis Gremelmayr schaffte danach den Ausgleich zum 6/6, das Tie-Break ging aber mit 7/5 an Andi Haider-Maurer. Im zweiten Durchgang steigerte Gremelmayr sein Spiel und setzzte sich klar mit 6/2 durch. Der entscheidende Durchgang verlief dann auf des Messers Schneide und AHM hatte beim Stand von 4/4 einen Breakball, der aber vom Schiedsrichter gegen ihn entschieden wurde. Kurz darauf musste sich Andi Haider-Maurer in seinem ersten Challenger-Finale mit 7/6 2/6 4/6 geschlagen geben. Trotzdem kann der Schützling von ÖTV-Coach Thomas Weindorfer zufrieden die Reise zum 25.000 U$ Challenger nach Laibach antreten, wo er zum Auftakt auf den Kroaten Roko Karanusic (ATP 178) trifft, der heute den 50.000 U$ Challenger von Donetsk für sich entscheiden konnte.

Top-Sensation durch AHM bringt erstes Challenger-Finale

Auch im Halbfinale von Düsseldorf ging der Erfolgslauf von AHM weiter und diesmal besiegte der jungen Waldviertler, mit dem Belgier Steve Darcis (ATP 130), einen der aufstrebensten Spieler der heurigen ATP-Saison. Darcis begann sehr stark und führte rasch mit 4/1, doch AHM zeigte wieder sein großes Kämpferherz und seine mentalen Fähigkeiten. Mit viel Risiko und häufigen Netzangriffen, schaffte AHM die Wende und nahm Darcis sogar 7(!) Games in Serie ab. Der Belgier, der kurz vor dem Einzug in die Top 100 der ATP-Rangliste steht, versuchte alles, das Match noch umzudrehen, doch AHM war der stärkere Spieler am Platz. Mit 6/4 6/4 schaffte der HSZ-Profi die Sensation und bekommt nun in seinem ersten ATP-Challengerfinale die Chance zur Revanche. AHM trifft auf den Deutschen Denis Gremelmayer (ATP 180), gegen den er im Juni beim Dresden-Challenger knapp inn zwei Sätzen unterlegen war. Beeindruckend auch die Serie von AHM auf ATP-Challengerebene. Bei 10 Hauptbewerbsmatches, allesamt gegen Top 200 Spieler, siegte AHM 8 mal in zwei Sätzen und musste sich nur zweimal geschlagen geben.

Mit starker Leistung stürmt AHM ins Halbfinale
Auf Challenger-Ebene dürfte sich Andi Haider-Maurer sehr wohl fühlen, denn nach dem Graz-Challenger anfang August, erreichte der junge Waldviertler heute das Semifinale von Düsseldorf. Dabei zeigte AHM wieder enormen Kampfgeist und mentale Stärke. Im ersten Satz lag sein Gegner, der an Nummer 3 gesetzte spanische Routiner Marc Lopez (ATP 113) , mit 4/3 und Break voran, ehe AHM den Spiess umdrehen und sich Satz Nummer 1 mit 6/4 holen konnte. Auch im zweiten Durchgang lag zunächst Lopez in Front, doch AHM steckte diesmal sogar einen 3/5 Rückstand weg und holte sich den zweiten Satz im Tie-Break. Mit 6/4 7/6 zug er ins Semifinale von Düsseldorf ein und schaffte dieses Kunststück, wie schon in Graz, ohne Satzverlust! Um den Finaleinzug bekommt es AHM nun mit einem der "Shooting Stars" des Jahres zu tun, denn der Belgier Steve Darcis, holte sich heuer im Juli seinen ersten ATP-Titel in Amersfoort. Vergangene Woche spazierte er durch die Qualifikation der US Open und lieferte dann Tommy Haas einen spektakulären 4-Satz Krimi.

Mentale Stärke und knallharte Schläge bringen AHM ins Viertelfinale
Nach dem tollen Erfolg beim Graz-Challenger, spielt der 20-jährige Waldviertler auch in Düsseldorf sehr stark. In der Qualifikation an Nummer 1 gesetzt, siegte AHM zunächst gegen den Slowaken Igor Zelenay (ATP 690) mit 6/4 6/4, musste sich aber dann dem ehemaligen Junioren-Wimbledonsieger Roman Valent (SUI) mit 2/6 1/6 geschlagen geben. Doch wer geglaubt hat, dass Andi Haider-Maurer von seiner Form der letzten Wochen entfernt war, der irrte gewaltig. Als Lucky Looser im Hauptfeld, erwischte er die ehemalige Nummer 51 der ATP-Rangliste, den Tschechen Tomas Zib (ATP 130). AHM dominierte das gesamte Match, fand insgesamt weit über 20 Breakbälle vor und siegte ungefährdet mit 6/3 6/4. Im Achtelfinale traf er dann auf den deutschen Lokalmatdor Dominik Meffert (ATP 234), der kurz vor den US Open einen Challenger gewinnen und sich anschliessend für den Hauptbewerb in Flushing Meadow qualifzieren konnte. AHM erwischte einen Supertag und liess dem Deutschen nicht den Funken einer Chance. Nach nicht ganz einer Stunde Spielzeit ging AHM mit 6/1 6/2 als Sieger vom Platz und steht ins einem zweiten Karriere-Viertelfinale auf Challenger-Ebene.

bh

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