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DTB-NACHWUCHSFORSCHERPREIS: "SILBERMEDAILLE" FÜR SALZBURGER TRAINER

Bei der ersten Ausschreibung des DTB-Nachwuchsforscherpreises belegt STV-Lehrreferent und Konditrainer bei der European Tennisbase in Salzburg Dr. Johannes Landlinger mit seiner Arbeit den zweiten Platz.


10. März 2011

STV-TRAINER GEWINNT SILBER.  Der Deutsche Tennis Bund (DTB)  ist zwar immer noch der größte Tennisverband der Welt, in Deutschland selbst hat er allerdings an Bedeutung verloren. Unantastbar in der öffentlichen Wahrnehmung ist König Fußball, aber auch Sportarten wie Handball, Eishockey, Basketball oder der Wintersport finden mittlerweile eine Beachtung, von der man im DTB manchmal nur träumen kann. Deshalb ist es auch nicht erstaunlich, dass die Zahl der im Tennisbereich engagierten Sportwissenschaftler doch sehr überschaubar ist. Umso erfreulicher war für Prof. Dr. Alexander Ferrauti, seines Zeichens DTB-Referent Sportwissenschaft, dass sich auf die erste Ausschreibung des DTB-Nachwuchsforscherpreises elf Bewerberinnen und Bewerber meldeten. "Und das, obwohl die Ausschreibung erst Mitte des Jahres erfolgte", wie Ferrauti bei der Preisverleihung in Göttingen zu Protokoll gab. In der Ausschreibung von Dr. Ferrauti und seiner Jury (bestehend aus Prof. Dr. Dirk Schwarzer, Hans-Jürgen Mergner und Prof. Dr. Ferrauti) fordertensie junge Sportwissenschaftler dazu auf, "Qualifikationsarbeiten oder  Veröffentlichungen, die eine enge Affinität zum Tennissport aufweisen", einzureichen. Erfreulich für die Macher: Von den elf eingereichten Arbeiten stammen gleich drei aus der Feder von nicht deutschen Akademikern. Das beweißt einmal mehr, dass die Arbeit des DTB im Ausland durchaus Beachtung findet. Um einen Sieger küren zu können, entschied sich die Jury des Nachwuchsforscherpreises für neun Auswahlkriterien, nach denen die verschiedenen Arbeiten bewertet ,"werden konnten. Dazu zählten u.a. der Innovationswert", die "Klarheit der Fragestellung", die "Qualität der Methoden" oder auch der Wert der "Schlussfolgerung". Alle neun Kriterien ergaben dann eine Gesamtnote für die Arbeit, um eine möglichst objektive Beurteilung vornehmen zu können. Gleich drei Arbeiten landeten auf dem geteilten zweiten Rang:

- Der "Relative Age Effect" im deutschen Juniorentennis - Philipp Born

- "Handedness in tennis. A study on performance in left- and right-handed professional players" - Dr. Florian Loffing

- "Differences of elite and high performance youth tennis players in foreband kinematics, ball speed and stroke accuracy" - Dr. Johannes Landlinger

Die Sieger des zweiten Platzes erhielten alle ein Preisgeld über 150 Euro. Der DTB-Nachwuchsforscherpreis und 350 Euro Siegprämie ging in diesem Jahr an Stefan Waas für seine Diplomarbeit an der Universität Mainz mit dem Thema "Empirische Überprüfung biomechanischer Kennwerte einer nach Kriterien der Differenzielen Lernens angeordnete methodischen Übungsreihe am Beispiel des Kick-Aufschlags im Tennis".

(Quelle: tennis magazin)

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