ITF

Drei Siege für die Nachwuchs-Routiniers

Melanie Klaffner, 25 (Bild), Michael Linzer, 26, und Bastian Trinker, 25, feierten an einem Tag Turniersiege auf ITF-Ebene. Trinker hofft auf die Quali für die Australian Open.

Die Karriere der Melanie Klaffner erlebt gegen Jahresende einen Aufschwung. Nachdem die ehemalige Weltranglisten-175. das 25.000-Dollar-Turnier in Casablanca gewonnen hatte, legte sie am Wochenende in Nordafrika nach: Die 25-Jährige gewann  das 10.000-er in Kairo, im Endspiel setzte sich die Niederösterreicherin gegen die Ungarin Naomi Totka klar mit 6:4, 6:2 durch. Es war dies ihr 14. Titel auf der ITF-Tour der Damen. „Ich habe endlich wieder richtig Spaß am Tennis“, sagt Klaffner, die eine schwere Schulterverletzung überwunden hatte.

Auch Michael Linzer hatte allen Grund zum Feiern. Nachdem der Niederösterreicher eine Woche zuvor in Lima das Semifinale erreicht hatte, schlug er zum Ende seines Südamerika-Gastspiels zu: Der 26-Jährige besiegte im Finale des 10.000-Dollar-Turniers von Trujillo, ebenfalls in Peru, den Lokalmatador Duilio Beretta nach 2:34 Stunden mit 7:5, 2:6, 6:3. Für die Nummer 263 der Weltrangliste bedeutet der fünfte Titel in dieser Saison den 16. Erfolg auf ITF-Ebene. Mit den 18 ATP-Punkten wird sich Linzer in etwa auf Platz 235 verbessern.

Bastian Trinker jubelte in der Dominikanischen Republik über seinen ersten Titelgewinn bei einem 15.000-Dollar-ITF-Future. Der Kärntner, der bereits sieben 10.000-er gewonnen hatte, vier davon heuer, schlug im Finale von Santiago de los Caballeros den Deutschen Peter Torebko mit 6:3, 7:6 (3). Der 25-Jährige hat in dieser Woche die Chance, beim 15.000-er in Santo Domingo weitere ATP-Punkte zu sammeln. 27 Stück sind der Nummer 272 im ATP-Ranking sicher, ebenso sicher ist, dass sich Trinker damit auf einen Platz um die 240 verbessern wird. Hält der Lauf an, könnte er sich für die Qualifikation der Australian Open qualifizieren.

Julia Grabher, die im Semifinale von Kairo an Melanie Klaffner gescheitert war, sicherte sich ebendort mit der Rumänin Ana Bianca Mihaila den Doppel-Titel.

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