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ATP

Dominic Thiem will Comeback beim ATP-Challenger in Marbella geben

Österreichs Spitzenspieler wird in der südspanischen Hafenstadt das Teilnehmerfeld als Nummer eins der Setzliste anführen.

Dominic Thiem © | GEPA pictures/ Patrick Steiner

Viermal hatte er sein geplantes Comeback auf der Tour verschieben müssen. Doch jetzt soll es endlich soweit sein: Dominic Thiem hat am Donnerstag über Instagram angekündigt, in der kommenden Woche auf die Tour zurückkehren zu wollen. Dies allerdings eine Ebene tiefer als von den meisten wohl erwartet, denn der US-Open-Sieger 2020 will bei den Montag mit dem Hauptbewerb beginnenden AnyTech365 Andalucia Open von Marbella aufschlagen, einem ATP-Sandplatz-Challenger in der 125er-Kategorie. Turnierdirektor ist der Österreicher Florian Leitgeb, der Sohn des am 16. Februar überraschend verstorbenen Muster-Machers Ronnie Leitgeb. „Ich glaube, das ist der richtige Weg, um zu starten“, erklärte Thiem, der seit seiner am 22. Juni 2021 beim Rasenevent auf Mallorca erlittenen Handgelenksverletzung gar kein Turnier mehr in Angriff genommen hat.

Thiem hatte sich, nach seinem erst noch vergeblichen Versuch, beim ATP-Masters-1000-Hartplatzevent in Indian Wells zurückzukehren, schon zuletzt in Marbella auf den Einstieg in die Sandplatzsaison vorbereitet. Diesen zieht er somit nun vor, eine Woche bevor die ersten ATP-Turniere auf der roten Asche stattfinden werden. „Auf den Tennisplatz zu gehen und zu konkurrieren, ist das, worauf ich so lang gewartet habe, und wie ihr wisst, hatte ich eine Menge Rückschläge.“ Der 28-Jährige mahnte jedoch zur Geduld: „Ich weiß, dass es ein langsamer Prozess sein wird, um wieder an die Spitze zu kommen, aber ich bin bereit, hart zu arbeiten und bescheiden zu beginnen. Es war eine sehr, sehr schwere Zeit für mich.“

Starkes Teilnehmerfeld in Marbella

Wieder in einem Wettbewerb anzutreten, das sei für Thiem jedoch das, was er jetzt dringend brauche. Der auf ATP-Rang 50 zurückgefallene, 17-malige ATP-Titelträger wird in Marbella zwar immer noch topgesetzt sein, aber auf sehr harte Konkurrenz treffen. Denn neben dem Lichtenwörther wird beispielsweise auch der dreimalige Grand-Slam-Champion Stan Wawrinka, gleichfalls mit einer Wildcard ausgestattet, sein Comeback geben. Der am Montag 37 Jahre alt werdende Schweizer hat wegen zwei Fußoperationen seit über einem Jahr kein Turnier mehr bestritten. Mit Lucas Pouille (Frankreich) und Fernando Verdasco (Spanien) stehen zwei weitere einstige Top-Ten-Vertreter im Feld, mit Marco Cecchinato (Italien), Pablo Cuevas (Uruguay) und Philipp Kohlschreiber (Deutschland) zudem drei Ex-Top-20-Spieler.

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