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ITF

Dominic Thiem bleibt unantastbar

6:4, 6:3, 6:1 gegen den Norweger Casper Ruud - klingt eindeutig, dennoch musste der Weltranglisten-Dritte hart arbeiten, um ins Achtelfinale der French Open in Paris einzuziehen. Gegner ist der Franzose Hugo Gaston.

©GEPA-Pictures

"Nur" 2:15 Stunden dauerte die Partie gegen den Weltranglisten-25. Casper Ruud aus Norwegen, in der sich der Turnierfavorit aus Niederösterreich mit 6:4, 6:3, 6:1 durchsetzte und ins Achtelfinale der French Open in Paris einzog. Ebendort wird sich Dominic Thiem am Sonntag mit dem erst 20-jährigen Franzosen Hugo Gaston messen - die Nummer 239 der Welt schlug zur allgemeinen Überraschung den Schweizer Stan Wawrinka, der 2015 in Paris triumphiert hatte, 2:6, 6:3, 6:3, 4:6, 6:0..

Im ersten Durchgang, der eine Stunde dauerte, mühte sich Thiem mit dem Service, er machte ein Break wett, und auch im zweiten Satz hatte der French-Open-Finalist 2018 und 2019 mehr zu kämpfen, als ihm lieb war. Mit der 2:0-Führung im Rücken übernahm Thiem sofort das Kommando und überließ Ruud nur noch ein Game.

"Es war ein großartiges Match. Ich bin sehr froh, dass ich gewonnen habe. Es war von uns beiden ein starkes Match. Casper hat mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt, deshalb habe ich versucht, ihm nichts zu schenken, auch nicht im dritten Satz", sagte Thiem. Ins ORF-Mikro sprach der US-Open-Champion nach dem zehnten Matchsieg in Folge bei einem Grand-Slam-Turnier: „Die Energie war, bis auf den Beginn, gut. Aber ab 3:2 im ersten Satz hat alles gepasst. Es war ungewohnt, dass ich schon so früh spielen musste. Aber ich bin noch immer auf der Welle.“

Auch Jürgen Melzer spielt im Achtelfinale
ÖTV-Rekord-Daviscupspieler Jürgen Melzer erreichte bei den French Open das Achtelfinale im Doppel-Bewerb. Der 39-jährige Niederösterreicher und sein französischer Partner Edouard Roger-Vasselin setzten sich in der zweiten Runde gegen Simone Bolelli/Maximo Gonzalez (It/Arg) mit 6:4, 5:7, 6:4 durch. In der Runde der letzten 16 trifft das Duo auf die als Nummer 1 gesetzten Kolumbianer Juan Sebastian Cabal/Robert Farah.

Für Dennis Novak endete das Paris-Abenteuer in der zweiten Doppel-Runde. Der Niederösterreicher, der im Einzel zum Auftakt an Alexander Zverev gescheitert war, musste sich mit seinem slowenischen Partner Aljaz Bedene der als Nummer fünf gesetzten Paarung Ivan Dodig/Filip Polasek (Kro/Slk) 3:6, 6:3, 1:6 geschlagen geben.

Oliver Marach und Philipp Oswald sind bereits zum Auftakt ausgeschieden.

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