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Dominic im Windschatten von "Diddl"?

Nimmt sich Dominic Thiem (Bild) seinen Landsmann Thomas Diethart zum Vorbild und hebt zum Überflug ab? Thiem trifft in der ersten Australien Open-Qualifikationsrunde auf den Südafrikaner Rik de Voest, Martin Fischer auf den Spanier Roberto Carballes Baena. Beim Training in den letzten Tagen vor leeren Rängen hat Thiem bereits "Lunte" gerochen: "Ich arbeite daran, eines Tages auch bei vollen Rängen hier spielen zu dürfen."


Am Mittwoch wird für Dominic Thiem und Martin Fischer der Startschuss zum ersten großen Highlight des Jahres gegeben. Nach den Absagen von Jürgen und Gerald Melzer sowie von Andreas Haider-Maurer spielen ab Mittwoch Österreichs Nummer 3 und Nummer 4 um einen Platz im Hauptbewerb der Australian Open. Thiem trifft als Nummer 17 gesetzt in der ersten Qualifikationsrunde auf den Südafrikaner Rik de Voest, Fischer auf den Spanier Roberto Carballes Baena. Es ist das erste Duell des 20-jährigen Thiem mit dem 33-jährigen De Voest und ein Generationenduell mit ganz besonderem Touch: "Mein erstes Schuljahr war sein erstes Tour-Jahr", so Thiems erste Reaktion nach der Auslosung auf seiner Facebook-Seite. In der Weltrangliste liegt der Niederösterreicher als 137. um 33 Plätze weiter vorne als der "Routinier aus Südafrika" (Thiem). Die aktuellen Erfolge eines Landsmannes sollten allerdings auch Thiem Flügel verleihen. "Wie unglaublich war das, was Thomas Diethart geleistet hat? Habe jetzt Ausschnitte im Internet nachgesehen - live hab ich's ja verschlafen. Megarespekt, NÖ-Landsmann!"

Volle Ränge und feiner Schliff
Die Vorbereitung auf sein erstes Grand Slam-Tournier laufen bereits seit Tagen auf Hochtouren. Am Sonntag trainierte Thiem "in der Rod Laver-Arena (15.000 Sitzplätze), gestern in der Hisense-Arena (10.500). Die Plätze waren leer, aber beeindruckend war's trotzdem. Geh heute (Dienstag; Anm.) wieder raus und arbeite daran, eines Tages auch bei vollen Rängen hier spielen zu dürfen." Ähnliche Hintergedanken beschäftigen auch Martin Fischer: Seit 3. Jänner 2014 hält sich der Vorarlberger bereits in Melbourne auf. "Die Umstellung ins Freie, mich auf die wechselnden Bedingungen wie Wind und Sonne anzupassen, ist mir bisher ganz gut gelungen", so "Fisch". "In den nächsten beiden Tagen werde ich noch den Feinschliff suchen, bevor es dann am Mittwoch losgeht mit dem ersten Turnier des Jahres! Der 27-jährige Fischer gewann das bisher einzige Duell mit dem 20-jährigen Carballes Baena im Vorjahr in der Qualifikation eines Rom-Challengers auf Sand in drei Sätzen. Als Ranking-194. liegt der Vorarlberger 73 Plätze vor dem Spanier. Für seinen erstmaligen Einzug in den Hauptbewerb müsste er drei Runden überstehen.

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> Australian Open | Qualifikation





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