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ATP

Dieses war der vierte Streich

Gerald Melzer holte in Marokko den vierten Challenger-Titel in diesem Jahr. In der Weltrangliste wird sich der 26-Jährige in die niedrigen Siebziger schieben. Bruder Jürgen gewann mit Julian Knowle den Doppelbewerb in Mons.

Das Tennisjahr 2016 wird Gerald Melzer in seinen Memoiren als jenes des endgültigen Durchbruchs notieren. Damals, wird er schreiben, konnte ich mit vier Challenger-Titeln in die Top-100 der ATP-Welt vorstoßen und mich ebendort etablieren.

Am 9. Oktober schlug der Deutsch-Wagramer zum insgesamt fünften Mal in seinem 26-jährigen Leben zu, und zwar im marokkanischen Mohammedia. Im Finale des mit 42.500-Euro-Sandplatz-Events schlug Gerald Melzer den hoch veranlagten 18-jährigen Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP-Nr. 313) mit 3:6, 6:3, 6:2. Dass der Niederösterreicher einen Satz, den einzigen im Verlauf des Turniers, verloren hat, wird er verschmerzen können – schließlich ist er um 6150 Euro Preisgeld und 80 ATP-Punkte reicher, dank derer er in den niederen Siebzigern auftauchen wird. So gut war der derzeit 87. noch nie.

Gerald Melzer bleibt in Afrika, ab Montag beteiligt er sich am Challenger in Casablanca. Erstrundengegner  ist der Niederösterreicher Dennis Novak (ATP-Nr. 230).

Der doppelte Melzer
Auch Geralds älterer Bruder Jürgen trug sich am selben Tag in die Siegerlisten ein. Im Endspiel des Challengers  im belgischen Mons gewann der 35-Jährige mit seinem Vorarlberger Partner Julian Knowle, 42, gegen die Niederländer Sander Arends und Wesley Koolhof zwei Mal im Tiebreak.

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