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ITF

Die Zukunft in St. Pölten ist zehn Jahre jung

Die Future-Turnierserie ging wie gewohnt in der niederösterreichischen Landeshauptstadt zu Ende. Lucas Miedler gewann im Doppel, Pia König bei den Damen, Dennis Novak bei den Herren.

Vor genau 10 Jahren wurde die „ITF Future Turnier Serie“ vom ÖTV gestartet und löste damals die „Satellites“ ab. Heuer feiert der ÖTV das Jubiläumsjahr der Serie, die traditionell Ende Juni in Seefeld beginnt und Anfang September in St. Pölten endet. Ziel ist es, österreichischen Jungprofis die Aufnahme in die ATP- bzw. WTA-Weltrangliste zu ermöglichen. Die Serie besteht in Österreich aus sechs Damen- und zehn Herren- „10.000-Dollar-Turnieren“. Die Madainitennis Open, wie das Event in der niederösterreichischen Landeshauptstadt heißt, bekommen für die perfekte Ausrichtung stets Top-Bewertungen seitens des Internationalen Tennisverbandes.


Rotweißrotes Aushängeschild war Dennis Novak, der Neo-Daviscupper, der eine Pause auf der höher gereihten Challenge Tour einlegte und in St. Pölten Gas gab. Im Finale setzte sich der Niederösterreicher gegen den Burgenländer Pascal Brunner mit 3:6, 6:3, 6:4 durch. Bei den Damen war die als Nummer 2 gesetzte Pia König nicht zu biegen, sie gewann gegen die Tschechin Sumova mit 6:0, 3:6, 7:5. Doppel-Spezialist Lucas Miedler siegte mit Partner Tristan-Samuel Weissborn im Finale gegen Novak/Brunner 6:3, 6:3.


Novak, König, Miedler und ÖTV-Geschäftsführer Thomas Hammerl hatten bei der von Veranstalter Ramin Madaini moderierten Start-Pressekonferenz vorbeigeschaut. ÖTV-Präsident Robert Groß beobachtete die Spielerinnen und Spieler am zweiten Turniertag.


„Die Turnierserie vor der Haustüre hat sich etabliert“, sagte Madaini, „sie wird von den Jungprofis gut angenommen, die bei den Reisekosten sparen können.“ Der Bund (BSFF) fördert als Unterstützer des Verbandes die gesamte Serie dankenswerterweise, trotzdem hat Madaini als Veranstalter rund 35.000 Euro für die Komplettabwicklung aufzubringen. Das Preisgeld für den Sieger beträgt rund 1440 Euro, viel wichtiger sind aber die 18 ATP- oder WTA-Punkte, die es als Belohnung gibt.


32 Damen und Herren aus der ganzen Welt starteten in St. Pölten in die Turnierwoche. „Nur aufgrund des großen Engagements der 16 Veranstalter quer durch Österreich ist es dem Verband möglich, diese so wichtige Turnierserie durchzuführen – hier in St. Pölten wollen wir uns speziell beim Sportland NÖ für die Treue und Unterstützung bedanken und auch dem Veranstalterteam rund um Ramin Madaini unsere Anerkennung aussprechen“, sagte GF Hammerl am Rande der Pressekonferenz.


In St. Pölten waren im Hauptfeld-Raster von 32 Spielerinnen und Spielern diesmal 17 österreichische Herren und 16 österreichische Damen am Start – dies zeigt von einer großen Breite im österreichischen Tennis-Nachwuchs.


Im Bild, von links: ÖTV-Geschäftsführer Hammerl, Miedler, König, Novak, Veranstalter Madaini
© Claus Stumpfer

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