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COVID-19Turniere

Die Profis starten am 25. Mai ins Turniergeschehen

In Österreich geht die "Generali Austrian Pro Series" über die Bühne. 16 Herren, angeführt von Superstar Dominic Thiem, und acht Damen spielen in der Südstadt um den Titel und ein Gesamtpreisgeld von 151.750 Euro.

©GEPA-Pictures

Während der Turnierpause der ATP- und WTA-Tour aufgrund der Coronavirus-Pandemie, geht ab 25. Mai in Österreich eine Tennisserie über die Bühne. 16 Herren und acht Damen werden im Rahmen der von tennisnet.com veranstalteten Generali Austrian Pro Series um den Titel und ein Gesamtpreisgeld von 151.750 Euro kämpfen. Gespielt wird im Bundesleistungszentrum Südstadt. Prominentester Starter ist der Weltranglisten-Dritte Dominic Thiem.

Bei den Herren gibt es zuerst vier Gruppen mit je vier Spielern. Die besten zwölf Akteure kommen weiter und setzen das Turnier in vier Dreiergruppen fort. Dabei qualifizieren sich die acht besten Spieler für das Finalturnier, bei dem nach Vorbild der ATP-Finals nach einer Gruppenphase und dem Semifinale im Endspiel die Entscheidung fällt. Erster Herausforderer von Thiem ist Trainingspartner Dennis Novak, der in der Weltrangliste auf Position 85 zu finden ist.

Auch Sebastian Ofner und Jurij Rodionov zählen zu den besten zwölf ÖTV-Spielern, die allesamt im Einsatz sind. Dazu gibt der auf der Tour nur noch im Doppel spielende Jürgen Melzer, der auch als Mitorganisator fungiert, im Einzel sein Comeback. Mit Philipp Oswald und Tristan-Samuel Weissborn sind auch weitere Doppel-Spezialisten aktiv. Dem ÖTV. der die Serie unterstützt, wurden mündlich vier Wildcards zugesagt. Fix zum Zug kommen die Top-Nachwuchsspieler Marko Andrejic, Lukas Neumayer und Sandro Kopp.

Die Damen beginnen erst nach der zweiten Gruppenphase der Herren und spielen ihre Siegerin in zwei Gruppenphasen aus. Favoritin ist Barbara Haas, auch Rückkehrerin Tamira Paszek, Julia Grabher, Melanie Klaffner und Mira Antonitsch sind mit von der Partie. Die zwei ÖTV-Wildcards gegen an Elena Karner und Irina Dshandsgava.

Ausgetragen wird das Event ohne Zuschauer, Ballkinder und Linienrichter. Nur der Stuhlschiedsrichter und die Aktiven werden vor Ort sein. Alle Matches werden den Fans entweder im TV oder von verschiedenen Anbietern im Livestream zugänglich gemacht.

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