Kids & Jugend

Die österreichischen U12-Boys schlugen sich tapfer

Die Nachwuchs-Spieler belegten in der Qualifikationsrunde des Tennis Europe Wintercups in Leibnitz Platz fünf, die Mädchen wurden in Neudörfl Siebente.

v.l.n.r.: Bürgermeister Helmut Leitenberger, STTV Präsidentin Barbara Muhr, ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda, Team Österreich, Landtagsabgeordnete Bernadette Kerschler ©GEAP-Pictures

Unter 12-jährige Burschen aus sieben Nationen spielten im Landesleistungszentrum des STTV in Leibnitz um die zwei begehrten Finalplätze beim europäischen Team Cup. Teilnehmende Nationen in Leibnitz waren Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Niederlande, Slowenien und die Schweiz. Jedes Team bestand aus drei Spielern und einem Nationalcoach. Die rot-weiß-roten Burschen, trainiert von Franz Kresnik, bekamen als Auftaktgegner die Niederlande zugelost.

Österreichs Team verlor gegen die starken Holländer im ersten Match mit 0:3. Manuel Lazic aus Wien eröffnete die Begegnung und konnte nach starkem Beginn in den Sätzen zwei und drei sein Niveau leider nicht halten und unterlag 6:4, 0:6, 2:6. Lokalmatador und Österreichs Nr 1., Sebastian Sorger, kämpfte sich gegen seinen Kontrahenten im ersten Satz ins Tiebreak, wo er sich mit 4:7 geschlagen geben musste. In Satz zwei konnte Sebastian nicht mehr zulegen, sein Gegner spielte weiter auf sehr hohem technischen, spielerischen Niveau und gewann mit 6:2. So war die Begegnung schon vor den Doppel entschieden. Das Doppel verlor das österreichische Team Sorger/Jozwicki mit 6:2, 2:6 und 8:10 im Match-Tiebreak.

Im Match um Platz fünf gegen Bulgarien eröffnete Patrick Jozwicki mit einem 6:1, 2:6, 6:2-Sieg.  Sebastian Sorger legte ein 6:3, 6:3 nach, und auch das Doppel holten sich Sorger und Manuel Lazic souverän mit 6:3, 6:4. Mit diesem 3:0 sicherte sich Österreich Rang fünf.

Im Finale schlug Belgien die Schweiz 3:0,  beide Nationen qualifizierten sich für das Europafinale in zwei Wochen in Tschechien.

Zeitgleich traten die U12-Mädchen im burgenländischen Neudörfl an. Im Tenniscenter Habeler&Knotzer bekamen es die Österreicherinnen in der ersten Runde mit dem Team aus Kroatien zu tun und wurden von deren Stärke in den Singlespielen förmlich überrumpelt. Im ersten Match traf Liel Rothensteiner (NÖTV) auf Leticia Tarocco. Die Kroatin feierte einen Start-Ziel-Sieg – 6:1, 6:2. Das Duell der Nummern 1 bestritten Laura Fuchs (VTV) und Tena Rajki. Auch hier überzeugte die Gegnerin mit ihrem in allen Belangen konstanten und fehlerlosen Spiel, so sicherte sie sich den Sieg mit 6:1, 6:2 über die junge Vorarlbergerin. Im Doppel konnten sich Liel Rothensteiner und Natalie Gratzl (NÖTV) besser auf die Dominanz der Gegnerinnen einstellen. Mit einem starken Auftritt im Match-Tiebreak ging der Ehrenpunkt an die Österreicherinnen, die von ÖTV-Nachwuchskoordinatorin Petra Russegger trainiert werden.

Am zweiten Spieltag brachte Liel Rothensteiner Rot-Weiß-Rot mit einem 6:3, 7:5 gegen Slowenien in Führung. Laura Fuchs konnte der physischen Überlegenheit der Gegnerin wenig entgegensetzen und unterlag nach beherztem Kampf 1:6, 2:6. Auch das ersatzgeschwächte Doppel (Natalie Gratzl war erkrankt) ging verloren. Somit beendeten die Mädchen nach dem 1:2 gegen Slowenien das Turnier auf Platz sieben.

Bereits zum zweiten Mal in Folge gewannen die Schweizerinnen den Cup, sie setzten sich im Finale mit 2:1 gegen Kroatien durch. Beide Mannschaften treten in zwei Wochen beim Finalturnier im englischen Sunderland an.

Ergebnisse Burschen
Ergebnisse Mädchen

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