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Die Nummer 1 ist draußen!

Riesenüberraschung bei den 18u-Hallen-Staatsmeisterschaften: Der topgesetzte Burgenlänger David Pichler (Bild) musste sich Lorenz Fink in einer hart umkämpften Drei-Satz-Partie mit 1:6, 6:1, 5:7 geschlagen geben. Im Mädchenbewerb deutet vieles auf "Tiroler Festspiele" hin.


In der Osterwoche durfte er ausnahmsweise einmal nicht wie gewohnt Gas geben, den L17-Führerschein hatte sich David Pichler dennoch souverän "geholt". "Er hat damit kein Problem gehabt", so sein Vater Stefan. Und auch bei den Österreichischen 18u-Hallenmeisterschaften (21.4. - 26.4.2013) überholte der 17-jährige Burgenländer seine Gegner zumindest bis ins Viertelfinale nach Belieben: Auf der Anlage des UTC La Ville eliminierte der topgesetzte Osliper in Runde 1 Martin Lischka (OÖTV) mit 6:1, 6:0, im Achtelfinale überließ er Matthias Haim (TTV) zwei Games (6:0, 6:2), und auch im heutigen Viertelfinale war es Pichler, der im Duell mit Lorenz Fink (STTV) zu Beginn die Richtung vorgab. Obwohl er Startschwierigkeiten hatte und das Eröffnungsgame erst nach fünf Minuten zu Ende war, holte sich Pichler mit dem für ihn typischen Spielstil - Power von der Grundlinie und mit dem Service - Satz 1 mit 6:1. "Im zweiten Satz", so STTV-Trainer Walter Grobbauer, "hat Pichler dann vielleicht auch aufgrund der immer stumpfer gewordenen Bälle etwas nachgelassen." Grobbauers Schützling Fink nutzte diese Schwachphase aus und glich mit 6:1 aus. Im dritten Satz gelang dem topgesetzten Burgenländer das Break zum 3:2. "Der entscheidende Punkt in diesem Game war aber sicherlich mein Rebreak zum 4:4", so Fink. "Danach war ich einfach stärker und aggressiver." Im Semifinale trifft Fink am Freitag ab 9:30 Uhr auf Jakob Aichhorn (STV), der den an Nummer 8 gesetzten Wiener Can Paul Gueven mit 6:3, 7:6 besiegte. Aichhorn: "Wir hatten ständig enge Ballwechsel. Mir sind mit guten Longlines aber immer wieder die entscheidenden Punkte gelungen. Im zweiten Satz ist mir etwas die Kraft ausgegangen, ich hab aber gekämpft und doch noch gewonnen." In der unteren Rasterhälfte setzte sich Max Voglgruber (OÖTV) mit 6:1, 6:0 über Gregor Ramskogler (OÖTV) hinweg und bekommt es im Halbfinale mit Lenny Hampel (WTV) zu tun, der Fabian Gruber (STTV) mit 5:7, 6:3, 6:1 niederkämpfte.

Tiroler "Festspiele"
Im Mädchenbewerb bestätigten bislang die Topfavoritinnen Lisa Schlatter (TTV) und Jana Haid (TTV) die Papierform: Schlatter, an Nummer 1 gesetzt, erreichte nach einem Freilos in Runde und einem glatten 6:1, 6:1 über Franziska Anna Hotter (TTV) die Runde der letzten acht, in der sie heute die an Nummer 5 gesetzte Steirerin Lisa Frieß mit ihrem druckvollen und trotzdem sicheren Grundlinienspiel überrollte (6:0, 6:3). Schlatter trifft nun im Halbfinale (26.4.2013, ab 9:30 Uhr) auf Jasmin Buchta (STTV), die im besten Spiel des Tages Eva Nyikos (BTV) mit 5:7, 6:0, 6:3 besiegte. "Im ersten Satz war fast jedes Game sehr eng", so Buchta nach ihrem Sieg. "Ich bin sogar mit 5:3 in Führung gegangen, hab dann aber etwas die Konzentration und damit auch den Satz verloren. Im zweiten und dann auch im dritten Satz ist es mir dann Gott sei Dank gelungen, Eva unter Druck zu setzen." Haid, an Nummer 2 gesetzt, hatte nach einem Freilos zum Auftakt und einem 6:2, 6:0-Sieg im Achtelfinale über Gabriela Salentinig (KTV) ebenfalls problemlos das Viertelfinale erreicht, in dem sie die um zwei Jahre jüngere Anna Kraus (OÖTV) mit 6:1, 6:3 besiegte. Haid trifft nun auf Kristian Mrazova (OÖTV), die Sabina Sabanovic (WTV) mit 6:1, 6:1 eliminierte.


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