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Die neuen Meister ...

... hören auf den Namen Mario Haider-Maurer (Bild) bzw. Lena Reichel: Der an Nummer 3 gesetzte Niederösterreicher besiegte im Finale den topgesetzten Kärntner Patrick Ofner mit 6:4, 6:4. Im Damen-Finale setzte sich die erst 15-jährige Reichel trotz 1:4-Rückstand im ersten Satz mit 6:4, 6:0 über Daniela Kix hinweg.

Die Österreichischen Hallenmeisterschaften sind zu Ende, und sowohl im Herren- als auch im Damen-Bewerb bot sich vor dem letzten gespielten Ball das gleiche Bild: Im Endspiel sollte auf der Anlage des TC Bad Waltersdorf "alt" von "jung" gefordert werden: Bei den Herren traf der 28-jährige Vorjahresfinalist Mario Haider-Maurer (NÖTV / 3.) auf den um neun Jahre jüngeren topgesetzten Kärntner Patrick Ofner. Bei den Damen kämpfte Daniela Kix (WTV /2.), ebenfalls 28 Jahre alt, gegen die um 13 Jahre jüngere Lena Reichel (WTV / 6.) um den Titel. Fazit nach dem letzten Spieltag: Einmal überwog die Erfahrung, einmal dominierte junges Blut. Haider-Maurer holte sich mit seinem 6:4, 6:4-Sieg gegen Ofner den Titel, Reichel ging gegen Kix als 6:4, 6:0-Siegerin vom Platz. "Wenn ich mein Spiel so spiele wie ich's kann, hab ich sicherlich meine Chancen", hatte Patrick Ofner noch am Vortag positiv in die nahe Zukunft geblickt. Am heutigen Finaltag war es allerdings Mario Haider-Maurer, der im Duell "alter Hund" gegen "jungen Spund" die Nase vorne hatte. "Ich hab im ersten Satz gleich im ersten Game ein Break geschafft, im zweiten ist es mir bei 4:4 gelungen", so Haider-Maurer. "Im Prinzip hab ich die Partie immer im Griff gehabt, obwohl Patrick seinem Gegner kaum Punkte "schenkt", weil er kaum Fehler macht. Ich war heute aber zum Glück der aktivere Spieler."

Genau vor einem Jahr hatte Kix ebenfalls bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften Lena Reichel im Achtelfinale mit 6:2, 6:0 besiegt. Im August konnte Reichel dann Revanche nehmen und siegte im Finale von Tulln mit 6:4, 6:4. Im heutigen Endspiel sah es lange Zeit danach aus, als würde erneut Kix als Siegerin vom Platz gehen: Im ersten Satz lag sie bereits mit 4:1 in Führung, "danach hat Lena aber alle Punkte gemacht und keinen einzigen mehr abgegeben", so Turnierdirektor Heinz Lampe. Für das erst 15-jährige WTV-Talent ist dieser Titel ihr bereits zweiter bei nationalen Meisterschaften in dieser Saison: Im Jänner war sie durch den Raster der u16-Hallenmeisterschaften gerast und hatte sich ohne Sartzverlust den Titel geholt. Damals hatte sie im Finale gegen Jasmin Buchta "noch enorme Kreislaufprobleme gehabt, konnte sich kaum mehr bewegen, es war ihr total schwindlig", so Vater Wolfgang Reichel. "Das ist jetzt Gott sei Dank für mich kein Thema mehr", so Lena Reichel. Was allerdings noch ein Thema ist, ist die körperliche Entwicklung der ITF-Weltranglisten-364. Wolfgang Reichel: "Vor einiger Zeit haben wir bei Dr. Alena Kos (Humanergetikerin; Anm.) einen Handwurzeltest gemacht. Dabei ist herausgekommen, dass sie körperlich ca. ein Jahr hinter Gleichaltrigen "hinterherhinkt". Für zwei Meistertitel hat's 2013 dennoch gereicht ...

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