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Bundesliga

Die Jagd auf Meister Salzburg beginnt

Startschuss zur Bundesliga-Saison in der Allgemeinen Klasse: Irdning tritt mit drei Daviscup-Spielern an, der WAC beschreitet weiter den österreichischen Weg. Bei den Damen geht das Kornspitz-Team auf den dritten Titel in Folge los.

In einem spannenden Final-Krimi gegen Kirchdorf hatten die Salzburger Stiegl-Herren im Vorjahr das bessere Ende für sich. ©GEPA-Pictures

Bundesliga Allgemeine Klasse 2018

Herren, Gruppe A: 1. Salzburger TC Stiegl, Irdning, Klosterneuburg, Harland, Altenstadt.
Gruppe B:
Gleisdorf, Kirchdorf, Steyr, Wiener Athletiksport Club, Mauthausen.

Damen, Gruppe A: Grazer Park Club, GAK, Team Kornspitz, Wörgl, Ried.
Gruppe B: ULTV Linz, Wr. Neudorf, Innsbruck, Wr. Neustadt, Klosterneuburg.

Die beiden besten Teams der jeweiligen Fünfergruppen steigen ins Final Four (Halbfinale) auf.

SPIELPLAN UND KADER

Für die Bundesligisten der Damen und Herren beginnt am Fronleichnamstag die heurige Saison. Bei den Damen will das Kornspitz Team den dritten Titel in Folge holen, bei den Herren ist Derbytime - mit Kirchdorf, UTC Steyr und Mauthausen spielen alle drei OÖTV-Vertreter in Gruppe B, die mit dem WAC und Gleisdorf komplettiert wird.

Kirchdorf, der Vizemeister aus dem Kremstal, der den Titel 2017 erst im Match-Tiebreak dem 1. Salzburger TC Stiegl überlassen musste, hat sich gründlich erneuert. Max Egger löste Florian Reinhart als Kapitän ab, zudem wurden mit Lucas Miedler und Pascal Brunner zwei gute Österreicher dazugeholt. Gleich zum Auftakt kommt es zum Kräftemessen mit Gleisdorf. Die Steirer setzen auf die Dienste von Sebastian Ofner, Michael Linzer und Nicolas Reissig. „Die Chancen stehen gut, dass wir das Obere Play-off erreichen, und dann ist auch der Meistertitel möglich“, sagt Gleisdorf-Mannschaftsführer Patrick Schmölzer.

Im Vorjahr hatten sich die Herren des Wiener Athletiksport Clubs (WAC) für das Final Four qualifiziert. Dort verpasste das Team von Dieter Frenzel mit einer 4:5-Niederlage gegen den TC Kirchdorf extrem knapp den Einzug ins Endspiel. Erster Gegner 2018 ist Mauthausen, die Oberösterreicher haben sich mit Andreas Haider-Maurer verstärkt. Das Ziel ist laut Frenzel erneut das Erreichen des Final Four. Bis auf den Tschechen Marek Jaloviec besteht das Team aus Österreichern, darunter Lenny Hampel, Maximilian Neuchrist, Gibril Diarra und Tristan-Samuel Weissborn. Neuzugang Alexander Peya könnte am 12. Mai in Steyr erstmals zum Einsatz kommen.

In Gruppe A nimmt Salzburg das Projekt Titelverteidigung mit drei starken Tschechen an der Spitze in Angriff. Ernst zu nehmender Kandidat auf den Gruppensieg sind die Herren des ATV RE team future Irdning. Am Samstag kommt es zum Aufeinandertreffen in Salzburg. „Deshalb möchten wir auch in Bestbesetzung antreten“, sagt Mannschaftsführer Gerhard Jagersberger. Und diese könnte sich wahrlich sehen lassen: Neben den Daviscuppern, den Melzer-Brüdern Jürgen und Gerald sowie Dennis Novak, soll ein deutsches Trio – darunter die Nummer 52 der Welt, Peter Gojowczyk – die Meisterträume der Obersteirer wahr werden lassen.

DAMEN

2017 wurde erstmals ein gemeinsames Final Four für Damen und Herren ausgetragen. In Kirchdorf gelang es dem Kornspitz-Team OÖ, erstmals seit 1992 einen Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Klar, dass heuer der dritte Titel in Folge das Ziel ist - es wäre zudem der achte seit 2004. Großartige Veränderungen gab es im Team des Meisters nicht. Mit Barbara Haas, Julia Grabher, Melanie Klaffner und Pia König, die auch den Stamm des Österreichischen Fed-Cup-Teams bilden, stehen weiter die derzeit besten österreichischen Spielerinnen zur Verfügung.

Auch die Damen des Grazer Park Clubs haben nach dem Vizemeistertitel 2016 und dem dritten Platz im Vorjahr den Titel im Visier. Nicole Rottmann, Yvonne Neuwirth & Co. starten am Donnerstag mit einem Heimspiel gegen Ried, mit Spannung wird aber bereits der 19. Mai erwartet, wenn man beim GAK zu Gast ist. „Natürlich ist unser Hauptziel, dass es mit dem Titel klappt, aber im Derby geht es ums Prestige, da wollen wir unbedingt gewinnen“, sagt GPC-Vizeobmann Hans Kamper.

Die Damen des ULTV Linz schafften im Vorjahr überraschend den Sprung ins Final Four wurden dort Dritte. Mit der Salzburgerin Betina Pirker kommt die Vizestaatsmeisterin vom ATSV Steyr an die Donau. Zudem konnte mit Kristina Kucova eine bundesligaerfahrene Legionärin verpflichtet werden.

Ebenso startet am 10. Mai die 2. Bundesliga:

HERREN SPIELPLAN UND KADER
DAMEN SPIELPLAN UND KADER

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