Fed Cup

Die Fed-Cup-Damen schafften den Aufstieg

Im Playoff setzte sich Gruppensieger Österreich locker mit 2:0 gegen Litauen durch. Barbara Haas und Tamira Paszek gaben in den Einzeln nur fünf Games ab. 2017 spielt das Team von Jürgen Waber wieder in der Europa/Afrika-Zone I.

Das SIMACEK Austrian Fed Cup Team schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die Europa/Afrika-Zone I. Nachdem die Mannschaft von Jürgen Waber beim Turnier in Kairo die Gruppenphase als Sieger abgeschlossen hatte, setzten sich Tamira Paszek, Barbara Haas, Sandra Klemenschits und Julia Grabher im Aufstiegs-Playoff souverän gegen die Litauerinnen durch.

Die 20-jährige Oberösterreicherin Barbara Haas, die am Vortag mit zwei Punkten gegen Bosnien-Herzegowina Matchwinnerin gewesen war, servierte Gerda Zykute in nur 54 Minuten 6:1, 6:1 ab.  Anschließend besiegte die 25-jährige Vorarlbergerin Tamira Paszek im Duell der Nummern 1 Paulina Bakaite in 58 Minuten 6:2, 6:1. Das Doppel wurde nicht mehr ausgetragen. Jubel, Trubel, Heiterkeit im Gezira Club von Kairo, wo der Fed-Cup-Event vor den Augen von ÖTV-Präsident Robert Groß tadellos über die Bühne gebracht worden war.

grat"Diesmal haben wir das Glück gehabt, das uns im Vorjahr gefehlt hat", sagte Robert Groß. "Ich bewundere den Kampfgeist und die Einstellung unserer Damen und gratuliere auch Capitän Jürgen Waber, der das Team nach der Niederlage gegen Liechtenstein wieder aufgerichtet hat. Die Stimmung im ganzen Team war super. Das gibt Hoffnung für die Zukunft im österreichischen Damentennis."

Auch Tamira Paszek war die Erleichterung anzumerken. "Es war eine wunderschöne Woche hier in Kairo mit Höhen und Tiefen. Die Stimmung im Team und der Zusammenhalt waren ein Wahnsinn. Ich bin froh, dass ich ein Teil dieser Mannschaft sein darf", sagte die Dornbirnerin, die am ersten Spieltag krank geworden war. "Kein Problem, die Mädls haben das super gemacht." Darunter natürlich Barbara Haas, die beim Turnier in Kairo insgesamt vier Punkte beigesteuert hat. "Ich bin richtig, richtig glücklich."

Jürgen Waber war "stolz auf meine Mannschaft, die alle Schwierigkeiten gemeistert und das gesteckte Ziel erreicht hat". Der Oberösterreicher bedankte sich aber nicht nur bei seinen Spielerinnen. "Ein großes Danke gebührt auch dem Betreuerteam und Präsident Groß für die tolle Unterstützung."

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