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DEUTSCHLAND: INGRID VLACH IST EUROPAMEISTERIN

Bei den 49.Senioren Europameisterschaften in Baden-Baden (GER) besiegte die Niederösterreicherin im Endspiel die Nummer 1 (!) der Welt und krönte sich zum European Champion 40+.

Erster Europameistertitel für Ingrid Vlach!

Bei den 40+ Europameisterschaften in Baden-Baden (BRD) krönte sich die seit heuer 40-jährige Klosterneuburgerin sowohl im Einzel als auch im Doppel zum European Champion!

Im Finale besiegte sie dabei die Nummer 1 der ITF-Seniorenweltrangliste Olga Shaposhnikova (RUS) klar mit 6/3 6/4. Zuvor zeigte Vlach auch schon gegen die Nummer 4 der Welt, die Portugiesin Luisa Gouveia, ihre Klasse und siegte ungefährdet mit 6/1 6/2.

Auch im Doppel zu Europameisterehren!

Gemeinsam mit ihrer Finalgegnerin Olga Shaposhnikova (RUS) ging Vlach auch im Doppelbewerb an den Start und beherrschte ebenfalls die Konkurrenz nach Belieben.

An Nummer 1 gesetzt, besiegten die beiden nach einem Freilos in Runde 1, im Semifinale die deutsche Paarung Harsch / Winter klar mit 6/3 6/0. Im Finale zeigten Vlach / Shaposhnikova nochmals eine fehlerlose Leistung und holten sich mit einem 6/2 6/3 Erfolg gegen die an Nummer 2 gesetzten Schmitt (BRD) / Gouveia (POR) den Doppel-Europameistertitel 2006!

Im Clubhaus des 1. Klosterneuburger Tennsvereins wurde Ingrid Vlach herzlich empfangen und plauderte über ihren großen Erfolg: "Ich bin überglücklich und dachte mir bei der Abreise nach Baden-Baden, daß es sehr schwer werden wird, einen großen Erfolg zu feiern, an den Europameistertitel hab ich eigentlich gar nicht gedacht! Als ich den Raster zum ersten Mal sah, war ich überrascht, dass nur 10 Damen aus Europa an den Start gehen, aber mit der Nummer 1 war die Beste der Welt dabei. Zur Vorbereitung auf die EM, hab ich in den letzten Wochen in der 2. Damen-Mannschaft und in der Damen Kreisliga A 40+ des 1. KTV mitgespielt und mir dort das nötige Selbstvertrauen geholt. Meine Semifinalgegnerin aus Portugal war sehr fit, hatte aber keine kraftvollen Schläge und konnte mich nie unter Druck setzen. Ein anderes Kaliber war da schon die Nummer 1 der Welt, Olga Shaposhnikova, gegen die ich im Finale sehr kämpfen musste! Die Russin erinnerte mich mit ihren schnellen und gefühlvollen Schlägen sehr an Lucie Zelinka. Da allerdings nicht alle Top-Spielerinnen Europas am Start waren, freue ich mich schon sehr auf die nächsten internationalen Turniere, so z.B. auf das ITF Kat. 1 Turnier in Klosters Mitte August, wo auch die starke Belgierin Baerle und die Französin Sylvie Martell am Start sein werden. Das lustigste Erlebnis der Europameisterschaften hatte ich aber mit meiner Finalgegnerin und Doppelpartnerin Olga Shaposhnikova, die ihr Racket nach unserem Finale in der Umkleidekabine gegen den Kasten warf und zu Kleinholz machte. Kurze Zeit später war der Ärger aber verflogen und wir holten uns gemeinsam noch den Doppeltitel!"


ÖTV-Herren glänzten durch Abwesenheit!

Einzig Alfred Klammer (KTV) war bei den Herren 50+ am Start. An Nummer 4 gesetzt, musste er nach einem Freilos in Runde 1, eine Niederlage hinnehmen.

tp

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