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ATP

Der Russe Rublev triumphiert in der Stadthalle

Der 23-Jährige ließ dem Italiener Sonego im Endspiel der Erste Bank Open keine Chance und qualifizierte sich für die ATP-Finals in London. Turnierdirektor Herwig Straka zog Bilanz über ein "Turnier, das in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war".

©GEPA-Pictures

Der Sieger der mit 1,551 Millionen Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle heißt Andrej Rublev. Der 23-jährige Weltranglisten-Achte setzte sich im Finale gegen den italienischen Lucky Loser Lorenzo Sonego nach 79 Minuten sicher mit 6:4, 6:4 durch und kürte sich zum ersten russischen Champion dieses seit 1974 ausgetragenen Events. Nach dem fünften Turniersieg im Jahr 2020 ist Rublev für die ATP-Finals in London qualifiziert.

Bereits vor dem Endspiel hatte Turnierdirektor Herwig Straka Bilanz gezogen über die aufgrund der aktuellen Corona-Situation außergewöhnlichsten und für die Veranstalter herausforderndsten Erste Bank Open in der 36-jährigen Geschichte des heimischen Tennisklassikers. „Normalerweise sitzen wir hier und melden Rekordzahlen bei den Besuchern. Heuer sind wir froh und demütig, dass wir das Turnier dank unserer tollen Sponsorpartner überhaupt durchführen konnten. Der Slogan der Erste Bank – Glaub an dich – hat zu diesem Turnier wirklich dazu gepasst“, sagte Straka.

„Es war ein ständiges Auf und Ab der Umstände, trotzdem haben wir tolle Erste Bank Open hingestellt. Wir hatten das beste Spielerfeld aller Zeiten mit den wenigsten Zuschauern und dem überraschendsten Viertelfinaltag aller Zeiten“, spielte Straka auch auf die Niederlagen des Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und von Titelverteidiger Dominic Thiem in der Runde der letzten acht an. „Das Turnier war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich, aber wir sind froh, dass wir es über die Bühne gebracht haben. Die Welt hat eine Woche lang auf Wien geschaut“, sagte Straka.

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