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Der nächste Schlag von Mira!

Zweiter ITF-Titel für Mira Antonitsch (Bild) innerhalb von nur zwei Wochen: Nach dem Titel in Oberpullendorf sicherte sich die von Thomas Strengberger trainierte 15-jährige Wienerin auch das ITF Kat. 4-Turnier in Otocec (SLO). Im Endspiel besiegte sich die topgesetzte Slowenin Tamara Zidansek mit 6;4, 6:3.


Erst vor zwei Wochen war sie durch den Raster des ITF Kat. 4-Turniers in Oberpullendorf gerast und konnte sich danach darüber freuen, "dass ich das, was ich im Training spiele, jetzt auch einmal während eines Turniers gut umgesetzt habe." Und auch in dieser Turnierwoche konnte die 15-jährige Wienerin bis zum allerletzten Spieltag nicht gestoppt werden: Antonitsch besiegte im Endspiel des ITF Kat. 4-Turniers im slowenischen Otocec die topgesetzte "Hausherrin" Tamara Zidansek mit 6;4, 6:3 und sicherte sich damit innerhalb von zwei Wochen den zweiten ITF-Titel ihrer Karriere. Zum Auftakt hatte sie sich gegen Evgenija Burger mit einem 6:0, 6:1-Sieg "warm" gespielt, danach im Achtelfinale die Partie gegen die erst 14-jährige Kroatin Lea Boskovic die Partie noch umgedreht (4:6, 6:3, 6:1) und war mit einem 6:1, 6:4-Sieg gegen Federica Mordegan (ITA), die sie schon im Finale von Oberpullendorf in zwei Sätzen geschlagen hatte, in ihr nächstes Semifinale eingezogen. In einem Interview mit www.oetv.at hatte sich die von Thomas Strengberger trainierte Tochter der beiden Ex-Profis Alexander Antonitsch und Karin Oberleitner als eine Spielerin beschrieben, "die versucht, so oft wie möglich das Spiel zu bestimmen. Ich kann jetzt aber auch schon sehr gut aus der Defensive in die Offensive kommen. Das hat früher nicht so gut funktioniert, deshalb haben wir daran sehr intensiv gearbeitet. Insgesamt bin ich sicherlich eine eher aggressive Spielerin, die nicht darauf wartet und hofft, dass die Gegnerin einen Fehler macht." Laut Strengberger hatte sein Schützling "schon immer schnelle Schläge gehabt, und es hat sie immer interessiert, auf die "Kugel" draufzugehen. In jüngeren Jahren ist das vielleicht nicht unbedingt optimal, was die Ergebnisse betrifft. Im Junioren- und später im Damen- bzw. Profitennis ist ein derartiges Tempo aber unbedingt nötig, um Erfolg zu haben." Mit Antonia Paleczek hatte in dieser Turnierwoche eine weitere Österreicherin für positive Überraschungen gesorgt: Die 16-jährige Wienerin war beim ITF Kat. 4-Turnier in Nairobi zum ersten Mal in ihrer Karriere in das Finale eines internationalen Turniers eingezogen. Erst dort musste sich der Schützling Ex-Haider-Maurer-Coach Karel van Wyk Mariana Carreira in zwei Sätzen geschlagen geben.


Links:

» ITF Kat. 4-Turnier in Nairobi | Website
» ITF Kat. 4-Turnier in Otocec | Website

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