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Davis Cup

Der Daviscup im neuen Gesicht

Revolution im prestigeträchtigsten Mannschaftsbewerb des Welttennis: Ab 2019 spielen 18 Teams in der Weltgruppe in einem Finalturnier den Champion aus.

©GEPA-Pictures

Der internationale Tennisverband (ITF) ließ am Donnerstag bei der Generalversammlung in Orlando, Florida, über ein neues Daviscup-Format abstimmen. Nötig dafür war eine Zwei-Drittel-Mehrheit der stimmberechtigten nationalen Verbände. Diese wurde mit 71 Prozent erreicht.

Die Investment-Gruppe Kosmos wird der ITF in den kommenden 25 Jahren jährlich 120 Millionen Dollar für den Daviscup zur Verfügung stellen. Von diesen Summen werden die nationalen Verbände, wie der ÖTV, enorm profitieren.

Und so wird der Daviscup in der Weltgruppe ab dem Jahr 2019 ausschauen:

Ein jährliches Finale wird zum Ende der Saison ausgetragen, bei dem ein Champion gekürt wird. In diesem Finalturnier werden 18 Teams antreten. 12 davon qualifizieren sich in einer Heim- oder Auswärtspartie in der Kalenderwoche 5 in einer Vorrunde mit 24 Nationen. Zusätzlich haben die vier Halbfinalisten des Vorjahres einen Fixplatz. Es gibt auch zwei Nationen-Wildcards.

Beim Finalturnier werden in sechs Round-Robin-Gruppen zu je drei Teams sechs Gruppengewinner ermittelt, die ebenso ins Viertelfinale aufsteigen wie die zwei besten Gruppenzweiten. Danach folgen Semifinali und Finale.

Beim Finalturnier werden pro Ländermatch zwei Einzel und ein Doppel an einem Tag ausgetragen. Wo das erste Finale veranstaltet werden wird, ist noch offen.

Jene Duelle im Februar sollen weiterhin aus vier Einzeln und einem Doppel bestehen, allerdings nur über zwei Tage und nur noch im "Best-of-three"-Modus.

Die Nationen, die im Finale die Plätze 17. und 18. belegen, steigen in die jeweiligen Zonen-Gruppe ab, die Plätze 5 bis 16 verbleiben in der Weltgruppe.

Gelingt Österreich von 14. bis 16. September in Graz ein Sieg gegen Australien, darf das Team von Stefan Koubek im Februar 2019 um die Qualifikation für das 18-Team-Finale mitmischen.

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