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Davis Cup

Österreich - Uruguay 1:1 nach Tag 1

Dennis Novak wird der Favoritenrolle gerecht und lässt Martin Cuevas in Premstätten keine Chance. Im Anschluss verliert Jurij Rodionov gegen Pablo Cuevas einen Schlagabtausch auf Augenhöhe.

©GEPA-Pictures (5) | GEPA pictures/ Matic Klansek

Das Duell zwischen Österreich und Uruguay in der Daviscup-Qualifikationsrunde steht nach dem ersten Spieltag 1:1. Im ersten Single besiegte Dennis Novak, die rotweißrote Nummer 1, Martin Cuevas ungefährdet mit 6:2, 6:4. Im Anschluss musste sich Jurij Rodionov dem Routinier Pablo Cuevas vor 3500 Zuschauern in der Daviscuphalle Premstätten mit 7:6 (7), 3:6, 6:7 (5) geschlagen geben. Der Samstag wird um 13 Uhr mit dem Doppel zwischen Oliver Marach/Jürgen Melzer und Pablo Cuevas/Ariel Behar eröffnet.

Novak führte 4:0, als Cuevas nach 17 Minuten Spielzeit der erste Gamegewinn gelang. In den zweiten Durchgang startete der 26-jährige Niederösterreicher mit einem Break. Bei 3:5 konnte der Uruguayer vier Matchbälle abwehren, im folgenden Servicegame fixierte Novak das 1:0 für Österreich. „Ich war vor dem Match angespannt, aber ich habe echt solide gespielt und viele Breakchancen herausgeholt. Am Ende habe ich es gut heimgespielt. Ich bin sehr zufrieden“, sagte der Sieger, der nunmehr sechs der vergangenen sieben Daviscup-Partien für sich entscheiden konnte.

Danach rechtfertigte der 20-jährige Rodionov seine Nominierung und zeigte gegen die Nummer 60 der ATP-Welt eine bärenstarke Leistung. Im Tiebreak des ersten Satzes verwertete der Niederösterreicher nach 1:06 Stunden seinen vierten Satzball gegen Uruguays Nummer eins, im Zweiten musste er sich eingestehen, dass der 34-Jährige über weite Strecken aktiver war. Im Entscheidungssatz machte Rodionov bei 5:5 ein 0:40 wett, im Tiebreak wehtre der Österreicher drei Matchbälle ab, der vierte landete via Netzkante knapp im Out.

„Es war ein super Match, super Qualität, super Stimmung. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so gut gefühlt auf einem Tennisplatz mit diesen Fans im Rücken“, sagte Rodionov. „Ich kann nichts besser machen: vielleicht im dritten Satz am Anfang. Im Tiebreak hatte ich schon Krämpfe. Der Schlüssel wäre gewesen, weniger Kraft zu verbrauchen. Im dritten Satz war es eine sehr enge Partie, wo er ein bisschen mehr dominiert hat."

Kapitän Stefan Koubek resümierte nicht unzufrieden. "Alles nach Papierform, alles offen, auch wenn mehr drinnen gewesen wäre. Jurij hat Cuevas zweieinhalb Stunden mürbe gemacht. Der muss am Samstag Doppel spielen und danach das Einzel gegen Dennis. Das könnte ein großer Vorteil für uns sein."

Der Sieger des Länderduells löst das Ticket für das Daviscup-Finalturnier in Madrid (23. bis 29. November 2020).

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