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Kids & Jugend

Denkwürdige Tage für zwei Kids in Paris

Wie jedes Jahr, veranstaltete Longines im Rahmen der French Open ein Nachwuchs-Turnier. Der ÖTV wurde durch die 12-jährigen Laura Fuchs und Sebastian Sorger vertreten.

Dieses Jahr wurden Mädchen und Burschen der Altersklasse U13 nach Paris eingeladen, um im Rahmen der French Open das 9. Longines Future Tennis Aces auszutragen. Um die Bedeutung des Events herauszustreichen: Turnierdirektor war Alex Corretja, als Paten stellten sich wieder Steffi Graf und Andre Agassi zur Verfügung. 20 Länder nahmen teil. Österreich war durch die Vorarlbergerin Laura Fuchs und den Steirer Sebastian Sorger vertreten, die besten ÖTV-Spieler, die nach dem 1. Juni 2005 geboren wurden. „Es ist ein Traum, so viele Jugendliche - mit so verschiedenen Stilen aus so verschiedenen Ländern und Kulturen - gegeneinander spielen zu sehen“, sagte Corretja. „Das Niveau hat sich stark verbessert, seit ich als Jugendlicher aufgetreten bin.“

Die Longines Future Tennis Aces 2018 wurden in einem Round-Robin-Format gespielt, in dem die 20 Spieler in vier Gruppen von jeweils fünf Spielern aufgeteilt waren. Die besten zwei Spieler jeder Gruppe spielten eine Achtelfinalrunde, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Die Vorschlussrunden und Endspiele wurden auf einem eigens angelegten Court am Fuße des Eiffelturms ausgetragen.

Sebastian Sorger, begleitet von Trainer Can Yeniley, erwischte eine schwierige Gruppe, er verlor knapp gegen den Russen Jaroslav Demin und den Schweizer Killian Feldbausch. Beide qualifizierten sich später für das Finale, Feldbausch holte den Sieg. "Sebastian hat sich sehr gut geschlagen und braucht sich nicht zu verstecken", sagte Yeniley, der mit seinem Schützling auch das Geschehen in Roland Garros mitverfolgen durfte. "Es war ein bleibendes, sehr schönes Erlebnis für alle Kids."

Laura Fuchs wurden Naef (Schweiz), Ounmuang (Thailand), Huang (Taiwan) und  Marin (Mexiko) zugelost, gegen die Mexikanerin gewann die Vorarlbergerin 3:1, 3:0. Nach den Niederlagen gegen die Schweizerin und die Thailänderin war die Chance auf das Viertelfinale dahin, zum Abschluss gab es ein knappes 2:3, 1:3 gegen die Taiwanesin. "Huang war die stärkste Spielerin in der Gruppe, aber Laura konnte mit geschicktem und variantenreichem Spiel den ersten Satz fast für sich entscheiden. Nach einer Führung im Tiebreak des ersten Satzes mit 3:1 folgte dann doch die knappe Niederlage", berichtete Trainer Max Bodensteiner.

Nach dem Finalspielen - bei den Mädchen gewann die Spanierin Victoria Jimenez - spielten Steffi Graf und Andre Agassi mit den Finalisten und Siegern ein Showmatch. Die Kinder waren begeistert und es gab ein großes Gedränge um die besten Plätze. Am letzten Abend unternahmen die Kids eine Schiffstour auf der Seine, sie konnten ausgelassen miteinender feiern und die Aussicht auf das nächtliche Paris genießen. "Es war für alle Beteiligten ein wunderschöner Abschluss dieser großartigen Reise", sagte Max Bodensteiner.

Laura Fuchs
Sebastian Sorger

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