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DEN HAAG: DOMINIK WEIDINGER UND ANNA-MARIA HEIL SCHEIDEN IM VIERTELFINALE GEGEN QUALIFIKANTEN AUS.

Erstmals ist Dominik Weidinger (Bild) bei einem ITF-Turnier der Einzug unter die besten acht gelungen. Dort kam für ihn wie auch für Anna-Maria Heil im Mädchenbewerb das Aus.

DIE RASTER DES ITF KAT. 4-TURNIERS IN DEN HAAG FINDEN SIE HIER

Anna-Maria Heil: Zu spät reagiert
(9.7.2010)
Ihre Gegnerin rangiert in der ITF-Weltrangliste rund 560 Plätze hinter ihr, als Siegerin ging dennoch nicht Anna-Maria Heil (ITF 392) vom Platz: Im Viertelfinale des ITF Kat. 4-Turnier in Den Haag musste sich die 15-jährige "Südstädterin" der französischen Qualifikantin Rachel Girard (ITF 954) mit 0:6, 5:7 geschlagen geben. Für ÖTV-Nationaltrainer Jürgen Hager, der das Match von der Tribüne aus beobachtete, war der Knackpunkt rasch gefunden: "Anna-Maria konnte sich erst im zweiten Satz auf die Linkshänderin einstellen und taktisches Vorhaben dann auch mehr umsetzen. Leider hat sie ihre Chancen nicht genutzt, und wenn man das auf diesem Level nicht tun, dann kann es schnell gehen. Das ist etwas, das sie noch lernen muss."

Dominik Weidinger: "Learning by doing"
Im Burschenbewerb hätte Dominik Weidinger für ein rotweißrotes Weiterverbleiben im Bewerb sorgen können, allerdings kam auch für ihn gegen den kroatischen Qualifikanten Marin Suica das Aus. Hager: "Auch er benötigte einen ganzen Satz, um ins Match zu finden. Nach einem glatten 1:6 ohne Spannung kam er dann immer besser ins Spiel und hatte sogar bei 5:4 und 15:40 zwei Satzbälle. Leider wurde er dann aber einfach zu hektisch, was man dann auch beim Tiebreak merkte, das von seiner Unruhe geprägt war. Schade, dass er das Match nicht mehr in den Griff bekommen hat, v. a. auch deshalb weil sein Gegner mental und körperlich angeschlagen wirkte. Ich hätte da gerne noch einen dritten Satz gesehen." Hagers Bilanz aus zwei Mal Viertelfinale (Heil, Weidinger) und ein Mal Achtelfinale (Ahne): "Ich bin nicht unzufrieden, da man aus solchen Matches nicht unbedingt als Verlierer rausgeht. Learning by doing ist bei unseren Youngsters derzeit das Motto."

Zwei von drei unter den besten acht
(8.7.2010)
Das ITF Kat. 4-Turnier in Den Haag ist zwar noch nicht zu Ende, dennoch zieht ÖTV-Nationaltrainer Jürgen Hager bereits zur "Halbzeit" eine erste Bilanz: "Die drei machen sich ganz gut hier." Mit Markus Ahne, Dominic Weidinger und Anna-Maria Heil war der 41-jährige Tiroler in die Niederlande gereist, mit zumindest einem "Premierenspieler" wird er wieder die Rückreise antreten können: Nach einem zähen Auftaktmatch (2:6, 6:0, 6:3 gegen Cedric Willems/NDL), einer hochklassigen Partie über den an Nummer 8 gesetzten Pietro Licciardi (7:6, 7:5) und dem 7:6, 6:1-Sieg über den Deutschen Nico Mertens "darf sich Dominic über sein erstes Viertelfinale bei einem ITF-Turnier freuen" (Hager). Auch Markus Ahne konnte in Runde 2  mit Marc Hermens einen gesetzten Spieler (9) mit 4:6, 6:4, 6:2 aus dem Bewerb werfen. "Im Achtelfinale kam für ihn gegen die Nummer 7 des Turniers, den starken Italiener Federico Maccari, leider das Aus." Das Resultat: 4:6, 2:6. Im Mädchenbewerb ist Anna-Maria Heil "nach einer harten ersten Runde (6:0, 4:6, 6:4 gegen Paula De Man/NDL; Anm.) im Achtelfinale locker weitergekommen", so Hager. Die an Nummer 8 gesetzte Niederösterreicherin entfernte die Deutsche Sarah Loebel mit 6:0, 6:1 souverän aus dem Raster.

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