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Davis Cup

25. November bis 5. Dezember 2021
Finalturnier in Österreich?

Die 18 Teams sollen nicht nur in Madrid, sondern in zwei weiteren europäischen Städten um den Titel spielen. Der ÖTV zeigt über Präsident Magnus Brunner großes Interesse an der Ausrichtung.

ÖTV-Präsident Magnus Brunner möchte das Daviscup-Finalturnier nach Österreich holen. ©GEPA (2)

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Was nach Wunschtraum klingt, erscheint greifbar, wenn es nach dem ÖTV und Präsident Magnus Brunner geht.

Denn die ITF will nach Vorschlägen des Veranstaltungspartners Kosmos Tennis das Daviscup-Finalturnier nach nur einer Auflage einem Relaunch unterziehen. Traten 2019 noch alle 18 Teams in sechs Dreier-Gruppen in Madrid an, soll von 25. November bis 5. Dezember 2021 in drei europäischen Städten gespielt werden. Eine davon könnte in Österreich liegen.

2020 war das Finalturnier aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden. Die Mannschaft von Kapitän Stefan Koubek hatte sich in Premstätten mit dem Sieg gegen Uruguay für das Event qualifiziert. Gruppengegner sind Deutschland und Serbien. 

"Wir bekommen vielleicht die einmalige Chance, Teil dieses Finalturniers zu sein", sagt Brunner. "Wir zeigen größtes Interesse und haben bereits eine offizielle Interessensbekundung abgegeben."

Die Vorschläge der ITF und Kosmos zielen darauf ab, den Zeitplan für die Spieler zu verbessern und den Bewerb einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Geplant ist, in den beiden zusätzlichen Städten jeweils zwei Gruppenphasen und ein Viertelfinale auszurichten, während in Madrid neben zwei Gruppenphasen zwei Viertelfinali, das Semifinale und das Endspiel stattfinden würden.

Somit wäre garantiert, dass die Mannschaft von Stefan Koubek mindestens zwei Mal, im Idealfall sogar drei Mal in Österreich aufschlagen würde.

"Wir warten schon gespannt auf die Bewerbungsunterlagen", sagt Brunner. "Wenn es eine realistische Chance gibt und wir die Auflagen erfüllen können, werden wir ein finales Angebot abgeben." 

Bis Ende März haben die Verbände der teilnehmenden europäischen Nationen Zeit, ihr Interesse an der Ausrichtung zu übermitteln. Finden sich geeignete Kandidaten, wovon auszugehen ist, wird das Format umgestellt.

In Premstätten lösten Dennis Novak, Jurij Rodionov, Sebastian Ofner, Oliver Marach und Jürgen Melzer das Ticket für Madrid.

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