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Davis Cup

DAVIS CUP: PERSONALDISKUSSION BEI GASTGEBER DEUTSCHLAND

Die erste Davis Cup-Weltgruppen-Runde rückt näher und näher, und Gastgeber Deutschland sieht diesem "Bruderduell" mit viel Selbstvertrauen entgegen. Philipp Kohlschreiber (im Bild mit Stefan Koubek): "Wir gewinnen mit 3:1."

Wer spielt für Deutschland?
(20.2.2009)
Der Countdown für die Davis Cup-Begegnung in der ersten Weltgruppen-Runde gegen Deutschland (6.-8.3.2009, Garmisch-Partenkirchen) tickt auch beim Gastgeber des traditionsreichen "Bruderduells" mit jedem Tag etwas lauter. Im aktuellen DTB-Newsletter "DTB informiert" zerbricht sich Patrick Kühnen bereits den Kopf über eine mögliche Aufstellung seines Teams. Bis zur offiziellen Nominierung am 24. Februar hat der DTB-Captain zwar noch Zeit, und diese Zeit will er sich "auch nehmen und noch die letzten deutschen Auftritte auf der ATP-Tour abwarten." Auf der Liste der potentiellen Kandidaten stehen neben Rainer Schüttler, Philipp Kohlschreiber und Philipp Petzschner auch Nicolas Kiefer, der seit seiner schweren Knöchelverletzung beim Hopman Cup in Perth alles versucht, um so schnell wie möglich wieder fit zu werden.

"Österreich ist gefährlich"
Hoffnungen auf einen der vier Plätze im deutschen Team können sich auch Mischa Zverev und Christopher Kas machen. Nicht zur Verfügung steht dem deutschen Teamchef hingegen Tommy Haas. Aufgrund anhaltender Schulterprobleme hatte der 30-Jährige in der Zeit zwischen den US Open im August 2008 und den Australian Open im Jänner kein Turnier bestritten und will sich zu Beginn der neuen Saison auf die ATP-Tour und seine Gesundheit konzentrieren. Für Deutschlands aktuelle Nummer 3, Philipp Kohlschreiber, sollte dieser personelle Ausfall keine Auswirkung auf das Endergebnis haben. "Sie sind gefährlich. Österreich hat gute Spieler", so der 25-jährige Augsburger im aktuellen tennis magazin. "Aber wir sind die Favoriten, haben das stärkere Team. Im direkten Vergleich haben wir die meisten Matches gewonnen. Man muss auch sehen, dass Österreich schon lange kein Match in der Weltgruppe gewonnen hat. Wir haben in den letzten beiden Jahren das Halb- und Viertelfinale erreicht." Sein Tipp? "3:1 für uns. Das letzte Einzel hat keine Bedeutung."

"Wir haben das stärkere Doppel"
Österreichs Nummer 1, Jürgen Melzer, sieht die Ausgangslage ähnlich, spekuliert allerdings vor allem mit einer Topleistung am zweiten Davis Cup-Tag: "Wir sind sicherlich Außenseiter, aber mit dieser Rolle kann ich mich anfreunden. Wir haben das stärkere Doppel." Deshalb schätzt Österreichs derzeit einziger Top 100-Spieler (ATP 32) "die Chancen nur mit 55:45 für Kohlschreiber & Co ein. Ein Wunschresultat wäre ein 2:1 nach den ersten beiden Tagen. Noch besser wäre es natürlich, 2:0 nach dem ersten Tag zu führen und im Doppel den Sack zuzumachen. Auch das wäre möglich. Zwischen Deutschland und Österreich liegen keine Welten."

wowo

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