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Davis Cup

DAVIS CUP: ÖSTERREICH TRIFFT 2013 IN DER ERSTEN WELTGRUPPEN-RUNDE AUSWÄRTS AUF KASACHSTAN. "SCHWIERIG, ABER MACHBAR!"

In der 1. Weltgruppen-Runde des Davis Cup by BNP Paribas trifft Österreichs Team von 1. bis 3. Februar 2013 auswärts auf Kasachstan. Für Davis Cup-Captain Clemens Trimmel ein Gegner, „der in unserer Reichweite ist.“


DAVIS CUP by BNP PARIBAS



19. September 2012

AUSWÄRTS GEGEN KASACHSTAN.
In diesem Jahr erreichte Österreichs Davis Cup-Team erstmals seit 1995 wieder das Viertelfinale (1:4 gegen Spanien) in der Weltgruppe, 2013 startet das Team von Davis Cup-Captain Clemens Trimmel erneut den Versuch, „auch längerfristig erfolgreich in der Weltgruppe mitzuspielen.“ Bei der heute um 12:00 Uhr (MEZ) in London vorgenommenen Auslosung bekam Österreich als Erstrunden-Gegner Kasachstan (Auswärtsspiel nach Losentscheid) zugelost. Für Trimmel ein Gegner, „der in unserer Reichweite ist und ein relativer Neuling im Davis Cup.“ Es wird dies das erste Aufeinandertreffen der beiden Nationen sein. Die Chancen, nach 2012 zum zweiten Mal in Folge ins Viertelfinale einzuziehen, beziffert Trimmel dieses Mal als „ziemlich gut. Hätte man sich vor der Auslosung einen Gegner aus der Liste der Gesetzten aussuchen dürfen, dann wäre das Kasachstan gewesen. Das ist ein Spiel, das man durchaus gewinnen kann.“ Und bietet noch dazu auch die beste Gelegenheit zur „Revanche“: „Leider sind wir im Davis Cup-Ranking auf Platz 9 hinter Kasachstan gerutscht und waren damit bei der Auslosung als erstes Team nicht gesetzt. Es war ein kleiner Schock, als ich davon erfahren habe.“ Allerdings: „Leichte Gegner gibt es heutzutage ohnehin keine mehr“ (Trimmel).

„KEINE LEICHTE AUFGABE“. 2012 qualifizierten sich Mikhail Kukushkin, Andrey Golubev, Evgeny Korolev und Yuriy Schukin mit einem 3:1-Sieg im Weltgruppen-Playoff über Usbekistan für die Weltgruppe 2013. „Betrachtet man das Ranking der Spieler, dann sind wir mit ihnen auf Augenhöhe“, sieht Trimmel durchaus Chancen. Kukushkin liegt derzeit auf Platz 72, Golubev ist 168., Korolev 260. und Schukin liegt auf Platz 453. Während sich Andreas Haider-Maurer auf die kommende Aufgabe freut („Geil! Besser wäre allerdings ein Heimspiel gewesen"), warnt ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb vor allzu viel Übermut: „Das sind alles junge Spieler mit einem extremen Biss – das wird keine leichte Aufgabe.“ Das musste 2010 im Endspiel von Hamburg auch Jürgen Melzer akzeptieren und sich Golubev 3:6, 5:7 geschlagen geben. Gegen Korolev ist Melzers Head-to-Head ausgeglichen: 1:1 – ein Sieg 2007 im Semifinale von Las Vegas, 2009 eine Niederlage in der ersten Runde von Zagreb. Für Melzer ist Kasachstan dennoch eine Aufgabe, „die von allen vor der Auslosung möglich gewesenen Auswärtspartien sicherlich die machbarste ist.“

„HAIDER-MAURER AUF DEM RICHTIGEN WEG“. Nachdem Österreich in diesem Jahr als einzige Mannschaft in der Weltgruppe „mit nur einem einzigen Top 100-Spieler im Einzel“ (Trimmel) im Viertelfinale dem Team von Alex Corretja mit 1:4 unterlegen war, hatte Österreichs Davis Cup-Captain danach einen Wunsch für die Zukunft ausgesprochen: „Es wäre schön, wenn wir eine starke Nummer 2 hätten, die sich unter die Top 100 oder vielleicht sogar schon weiter vorne reinspielt. Jeder Top 100-Spieler, den wir dazu bekommen, wäre fürs österreichische Tennis eine Bereicherung.“ Dieser Wunsch des ÖTV-Sportdirektors scheint derzeit in Erfüllung zu gehen: Nachdem Andreas Haider-Maurer unlängst die Challenger-Turniere in Como (ITA) und Brasov (ROU) für sich entscheiden konnte und zuletzt in Banja Luka (BIH) erst im Finale gestoppt wurde, schob sich der Niederösterreicher in der Weltrangliste auf Platz 104 vor. „Über seine Entwicklung bin ich sehr froh, da er sich lange mit seiner Knöchelverletzung herumgeschlagen hat“, so Trimmel. „Jetzt macht sich sein Aufbautraining bezahlt. Denn, dass er Tennis spielen kann und unter die Top 100 gehört, das wissen wir ohnehin. Er ist jetzt auf jedem Fall auf dem richtigen Weg. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn wir gegen Kasachstan zwei Top 100-Spieler zur Verfügung hätten.“<sdv>
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