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Davis Cup

DAVIS CUP: ÖSTERREICH SPIELT GEGEN KASACHSTAN AUF SAND IN ASTANA

Am Abend des 8. November gab der kasachische Tennisverband bekannt, dass die erste Weltgruppen-Runde gegen Österreich (1. - 3.2.2013) auf Sand im National Tennis Center in Astana ausgetragen werden wird. Davis Cup-Captain Clemens Trimmel: „Das kommt doch etwas überraschend." ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb: „Mitten in der Hardcourt-Saison auf Sand spielen zu müssen, ist nicht gerade angenehm."

DAVIS CUP by BNP PARIBAS

 

9. November 2012

SAND STATT HARDCOURT.
Wenn Österreichs Davis Cup-Team von 1. bis 3. Februar 2013 in der ersten Weltgruppen-Runde auswärts auf Kasachstan treffen wird, dann wird dies auf einem Untergrund geschehen, „der für uns doch etwas überraschend kommt“, so Österreichs Davis Cup-Captain Clemens Trimmel. Im National Tennis Center (Kapazität: 2.500 Sitze) in Kasachstans Hauptstadt Astana wird auf einem Sandplatz gespielt werden. „Wir hatten eher mit einem Hardcourt gerechnet“, so Trimmel. Auch die letzte Davis Cup-Begegnung hatte das Team von Mannschaftsführer Dias Doskarayev auf Sand bestritten und damit gute Erfahrungen gesammelt: 2012 qualifizierten sich Mikhail Kukushkin, Andrey Golubev, Evgeny Korolev und Yuriy Schukin mit einem 3:1-Sieg im Weltgruppen-Playoff über Usbekistan für die Weltgruppe 2013. „Wir haben aber ausreichend Zeit, um uns bis dahin zu überlegen, wie eine vernünftige Vorbereitung aussehen könnte“, so Trimmel. „Für jene Spieler, die bei den Australian Open (14.1. – 27.1.2013; Anm.) dabei sein werden, wird es auf jeden Fall eine Umstellung werden.“ Trimmel hofft auf jeden Fall, „dass die Qualität des Platzes eine gute sein wird, da dieser Sandplatz ja kein fixer ist, sondern in der Halle erst verlegt werden muss.“

"NICHT GERADE ANGENEHM". „Betrachtet man das Ranking der Spieler, dann sind wir mit ihnen auf Augenhöhe“, hatte Trimmel schon am Tag der Auslosung am 19. September 2012 realistische Chancen auf einen neuerlichen Viertelfinaleinzug seines Teams gesehen. Derzeit liegt Kukushkin auf Platz 100, Golubev ist 152., Korolev 214., und Schukin liegt auf Platz 445. Dennoch warnt auch ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb erneut vor allzu viel Übermut: „Mitten in der Hardcourt-Saison auf Sand spielen zu müssen, ist nicht gerade angenehm.“ Unmittelbar nach der Auslosung hatte Leitgeb auch vor den Gegnern Respekt: „Das sind alles junge Spieler mit einem extremen Biss – das wird keine leichte Aufgabe.“ Das musste 2010 im Endspiel von Hamburg auch Jürgen Melzer akzeptieren und sich Golubev 3:6, 5:7 geschlagen geben. 2008 im Achtelfinale des Challengers von Breslau hatte Melzer die erste Begegnung mit Golubev mit 7:5, 7:6 noch für sich entschieden. Gegen Korolev ist Melzers Head-to-Head ebenfalls ausgeglichen: 1:1 – 2007 ein Sieg im Semifinale von Las Vegas, 2009 eine Niederlage in der ersten Runde von Zagreb. Gegen Schukin liegt Österreichs Nummer 1 mit 0:1 hinten: 2001 hatte er im Achtelfinale des Challengers in Budapest in zwei Sätzen verloren. Für Melzer, der sich derzeit mit seiner Frau Iveta auf Hochzeitsreise befindet, ist Kasachstan dennoch eine Aufgabe, „die von allen vor der Auslosung möglich gewesenen Auswärtspartien sicherlich die machbarste ist.“

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