Zum Inhalt springen

Davis Cup

DAVIS CUP: ÖSTERREICH MIT MELZER, HAIDER-MAURER, MARACH & PEYA +++ SCHALLER BLEIBT ÖTV-HEADCOACH

Das österreichische Davis-Cup-Team kämpft in der Besetzung Jürgen Melzer (ATP 17), Andreas Haider-Maurer (73), Oliver Marach (ATP-Doppel 12) und Alexander Peya (ATP-Doppel 21) von 16.-18.9.2011 gegen Belgien in Antwerpen um den Verbleib in der Weltgruppe. Die Gastgeber gehen mit dem Quartett Xavier Malisse (ATP 50), Olivier Rochus (77), Steve Darcis (102) und Ruben Bemelmans (144) in diesen Länderkampf.



DAVIS CUP




5. September 2011

"STARKE PAARUNG".
Um eine Alternative für Jürgen Melzer im Doppel zu haben, berief ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller den zuletzt stark spielenden Alexander Peya anstelle von Martin Fischer für das Weltgruppen-Play-off gegen Belgien ein. "Jürgen ist während der ganzen Saison aufgrund seiner Auftritte in Einzel und Doppel einer großen körperlichen Belastung ausgesetzt. Sollte seine erste Einzel-Partie am Freitag lange dauern und viel Kraft kosten, dann hätten wir als zusätzliche Option mit Marach/Peya eine starke Paarung, der ich zutraue, den wichtigen Punkt im Doppel zu holen. Und sollte einem Einzelspieler etwas passieren – zum Beispiel eine Verletzung – dann könnte Alex Peya auch hier einspringen", begründete Schaller seine Entscheidung. Die Tatsache, dass die bisherige Hartplatzsaison für Melzer und Haider-Maurer nicht optimal verlaufen ist, möchte Schaller nicht dramatisieren: "Beide haben derzeit damit zu kämpfen, dass das Selbstvertrauen nicht ganz so da ist, wie sie das gerne hätten. Aber damit muss man leben und das Beste herausholen." Während Melzer am Montag-Abend mit dem Deutschen Philipp Petzschner das Doppel-Viertelfinale bei den US Open erreicht hat, versucht Haider-Maurer in dieser Woche beim Challengerturnier in Brasov (ROU) noch Matchpraxis vor dem Gang nach Belgien zu sammeln.

ABSCHIED VON SCHALLER. Gilbert Schaller, der in Antwerpen das rotweißrote Team zum letzten Mal als Kapitän betreut, hat seinen am 31. August 2011 ausgelaufenen Vertrag als Sportdirektor im Einvernehmen mit dem ÖTV nicht verlängert, bleibt dem Österreichischen Tennisverband jedoch als Headcoach im nationalen Ausbildungszentrum in der Südstadt erhalten. "Ich habe zu Beginn dieses Jahres in Abstimmung mit dem ÖTV wieder intensiver mit den Spielern zu arbeiten begonnen und sie vermehrt zu Turnieren begleitet. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate habe ich nun meinerseits den Wunsch geäußert, meinen Vertrag als Sportdirektor nicht mehr zu verlängern. Damit fallen die administrativen Aufgaben weg, und ich kann mich dadurch ganz der Arbeit als Coach widmen", erläuterte der Steirer.

FOKUS AUF DIE TRAININGSARBEIT. Sämtliche Angelegenheiten des Sportdirektors werden interimistisch bis zur Bestellung eines neuen Hauptverantwortlichen von ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl und Sportmanagerin Marion Maruska wahrgenommen. "Diese Übergangslösung ist im Moment die beste und sinnvollste. Im Tagesgeschäft wird Thomas Grömer einige Agenden aus dem Generalsekretariat übernehmen. Dadurch kann ich mich stärker in sportliche Themen einbringen. Die Fokussierung von Gilbert Schaller auf die Trainingsarbeit auf dem Court sowie die Betreuung der Athleten bei Turnieren ist ein richtiger Schritt, der bereits Ende 2010 eingeleitet wurde. Jetzt kann er sich zu 100 Prozent auf die individuelle sportliche Entwicklung der einzelnen Spieler konzentrieren. Ein neuer Davis-Cup-Kapitän sowie ein neuer Sportdirektor werden noch im Lauf des Herbsts präsentiert", erklärte Teuschl.

Top Themen der Redaktion

COVID-19Turniere

Anpassungen bei den Ranglisten

Aufgrund der Regierungsmaßnahmen vom 2.12.2020 und weiteren Einschränkungen im Tennissport und vor allem im Turnierbetrieb, gibt es neuerlich Anpassungen bei den Ranglisten für die Berechnungszeiträume.

Verbands-Info

Der Tennissport muss noch warten

Der Beschluss der Bundesregierung, Indoor-Sportstätten bis mindestens 7. Jänner 2021 geschlossen zu halten, stößt in der Tennis-Community auf wenig Begeisterung. Der ÖTV fordert eine möglichst rasche Öffnung der Tennisanlagen für die 400.000…