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Davis Cup

DAVIS CUP: ÖSTERREICH KÄMPFT AM HEILIGEN RASEN

Am Freitag erfolgte die Bekanntgabe des Austragungsortes für das Davis Cup Relegationsspiel Österreich gegen Großbritannien und die Gastgeber entschieden sich für Wimbledon als Schauplatz!

Österreich kämpft im September am „heiligen Rasen“ von Wimbledon um den Verbleib in der Davis-Cup-Weltgruppe
Auf dem „heiligen Rasen“ von Wimbledon geht es für das heimische Davis-Cup-Team vom 19. bis 21. September 2008 gegen Großbritannien um den Verbleib in der Weltgruppe. „Mit der Wahl des Belages Rasen stärken die Briten ihre Nummer zwei Alex Bogdanovic. Ich erwarte mir einen engen Länderkampf“, kommentierte ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller die Entscheidung der Gastgeber, den Davis Cup im „Tennismekka“ auszutragen. Schauplatz des Länderkampfes wird Court 1 im altehrwürdigen „All England Lawn Tennis Club“ sein. „Soweit ich informiert bin, verfügt dieser Platz über kein Dach, das bei Regen geschlossen werden könnte. Das birgt bei Schlechtwetter ein gewisses Risiko. Aber der Austragungsort Wimbledon hat natürlich seinen speziellen Reiz. Mit der Wahl des Belages Rasen rückt aus meiner Sicht alles noch enger zusammen“, meinte der österreichische Kapitän Gilbert Schaller.
Da sich die Nummer eins der Briten, der aktuelle Weltranglisten-14. Andy Murray, ohnehin auf allen Böden zurechtfindet, fiel die Wahl laut Schaller deshalb auf Rasen, um die Nummer zwei Alex Bogdanovic zu stärken. „Seine Vorzüge kommen auf diesem Belag am besten zur Geltung. Aber mit Jürgen Melzer verfügen wir im Einzel über einen Spieler, der in der Vergangenheit ebenfalls bereits bewiesen hat, dass er sich auf Rasen wohlfühlt. Und auch dem Doppel Knowle/Melzer ist auf diesem Belag einiges zuzutrauen“, so Schaller.
Da hinter dem Antreten des an einer Rückenverletzung laborierenden Stefan Koubek ein großes Fragezeichen steht, sind für Schaller auch Alexander Peya und Martin Fischer für den Kampf um den Verbleib im Kreis der besten 16 Tennis-Nationen der Welt ein Thema. „Alex Peya hat auf Rasen seine Qualitäten, und Martin Fischer wird heuer einige Turniere auf Rasen spielen.“ Der Steirer wird das Grand-Slam-Turnier ab 23. Juni 2008 in Wimbledon dazu nützen, um die Briten zu beobachten. „Das wird mir wertvolle Aufschlüsse über die Spielstärke unseres Gegners auf Rasen geben“, meinte Schaller.

bh

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