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Davis Cup

DAVIS CUP: MELZER, KNOWLE, PEYA, FISCHER.

Österreichs Davis-Cup-Kapitän Gilbert Schaller hat das Quartett Jürgen Melzer, Julian Knowle, Alexander Peya und erstmals Martin Fischer (Bild) für das Weltgruppen-Play-off gegen Großbritannien vom 19. bis 21. September 2008 in Wimbledon nominiert.

Melzer, Knowle, Peya, Fischer
Davis-Cup-Kapitän Gilbert Schaller hat sich vier Wochen vor dem Weltgruppen-Play-off gegen Großbritannien in Wimbledon auf ein Quartett festgelegt, das Österreich den Erhalt im Kreis der 16 besten Tennis-Nationen der Welt sichern soll. Jürgen Melzer, Julian Knowle, Alexander Peya und Davis-Cup-Debütant Martin Fischer werden die heimischen Farben im altehrwürdigen „All England Lawn Tennis Club“ vertreten.

Premiere für Fischer
Angesichts der Verletzung von Stefan Koubek, der nach einer Bandscheibenoperation im vergangenen Mai fieberhaft an seinem Comeback arbeitet, und des Rückfalls von Werner Eschauer auf Position 459 in der Weltrangliste war Kapitän Gilbert Schaller zu Umstellungen im heimischen Team für das Weltgruppen-Play-off gegen Großbritannien vom 19. bis 21. September in Wimbledon gezwungen. Neben der heimischen Nummer eins Jürgen Melzer und Doppel-Ass Julian Knowle berief der Steirer Alexander Peya (ATP-Rang 163) und erstmals den Vorarlberger Martin Fischer (ATP-250) in das ÖTV-Aufgebot ein. Peya hatte zuletzt im Februar 2007 bei der 1:4-Niederlage in Linz gegen Argentinien der rot-weiß-roten Mannschaft angehört. Damals schnupperte auch Martin Fischer als Sparringpartner bereits Davis-Cup-Luft, in London wird der 22-Jährige nun sein Debüt in dem prestigeträchtigen Teambewerb feiern. „Ich hatte kaum Alternativen. Das ist das stärkste Team, das wir derzeit auf Rasen stellen können“, meinte Schaller.

Schaller im Big Apple
Peya hat als bestes Saisonresultat auf der ATP-Tour ein Viertelfinale beim Rasenturnier in Newport zu Buche stehen. Zudem erreichte der 28-jährige Wiener im Doppel an der Seite des Deutschen Philipp Petzschner in Wimbledon das Viertelfinale und in Newport die Vorschlussrunde. „Alex Peya hat auf Rasen gute Resultate vorzuweisen und verfügt auf diesem Belag auch über die nötige Routine“, erklärte Schaller, der sich in der kommenden Woche bei den US Open in New York auch ein Bild von der Spielstärke der britischen Gegner machen wird. Der schottische Weltranglisten-Sechste Andy Murray wird in den Einzelpartien wohl nur schwer zu knacken sein. Ein Erfolg für Österreich führt wohl über den zweiten Einzelspieler Alex Bogdanovic (ATP-172), der vom früheren Agassi-Coach Brad Gilbert betreut wird, sowie über das Doppel, in dem die Briten vermutlich mit den Murray-Brüdern Andy und Jamie antreten werden.

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