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Davis Cup

Davis Cup: "Langsam, aber fair!"

Im zweiten Teil des vom ÖTV täglich vor Ort in Groningen produzierten Video-Tagebuchs wurde diesmal Österreichs Nummer 1 vor die Kamera gebeten. Jürgen Melzer, der bisher 61 Davis Cup-Matches für Österreich gespielt hat und somit am kommenden Wochenende mit Thomas Muster (insgesamt: 63 Davis Cup-Einsätze) gleichziehen oder ihn im Fall einer Doppel-Nominierung sogar überholen könnte, gemeinsam mit Davis Cup-Captain Clemens Trimmel über ...



... den bisherigen Verlauf der Trainingseinheiten im MartiniPlaza-Stadion
Bis jetzt sind die Trainings sehr gut verlaufen. Es läuft alles sehr positiv (Melzer).

Das ist eine sehr schöne Location. In der Halle gibt es sehr gute Lichtverhältnisse. Die Zuschauerränge sind sehr eng am Platz. Das sorgt wahrscheinlich für eine sehr positive Davis Cup-Atmosphäre (Trimmel).

... die Beschaffenheit des Courts:
Die Bälle sind sehr, sehr schwer – die machen alles sehr langsam. Der Platz selber ist fair – bis jetzt verspringen sich die Bälle kaum (Melzer).

Der Platz befindet sich in einem sehr guten Zustand. Es ist ein relativ langsamer Sandplatz – aber sehr fair für beide Mannschaften (Trimmel).

... den Ausfall von Alexander Peya:
Es trifft uns sehr bitter, dass der Alex ausfällt. Er (und Bruno Soares; An,) haben in der heurigen Saison bewiesen, dass sie das zweitbeste Doppel sind und er selber der drittbeste Doppelspieler der Welt. So jemanden vorgeben zu müssen, tut dem ganzen Team weh (Melzer).

Es tut mir vor allem für ihn selber leid, weil er sich gerade in einer Top-Form befindet und im Davis Cup immer ein großer „Hilfe-Faktor“ ist (Trimmel).

... Oliver Marach:
Es kommt mit dem Olli einer nach, der im Davis Cjup bewiesen hat, dass er über sich hinauswachsen kann. Ein würdiger Ersatz (Melzer).

Mit ihm haben wir einen sehr arrivierten Doppelspieler ins Team dazubekommen (Trimmel).

... die Gegner:
Robin Haase ist sehr, sehr erfahrener Davis Cup-Spieler, der schon sehr gute Leistungen erbracht hat. Sie sind aber alles Spieler, die in den letzten Jahren im Davis Cup gut gespielt haben. Den Doppelspieler (Jean-Julien Rojer; Anm.) muss man dabei etwas herausheben: er ist wirklich ausgezeichnet, hat im Davis Cup auf Sand sogar Federer und Warinka geschlagen. Insgesamt ein sehr ausgewogenes Team. Sie gehen als Favorit in diese Begegnung. Ich glaube aber schon, dass wir unsere Chancen haben (Melzer).

> Davis Cup - Video-Tagebuch | Teil 1
> Davis Cup - Video-Tagebuch | Teil 2

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