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Davis Cup

DAVIS CUP: "JÜRGEN TRAINIERTE RICHTIG, RICHTIG HART BIS AN SEINE SUBSTANZ"

„Wenn man gegen die Besten der Welt spielen will, muss man auch trainieren wie die Besten der Welt", sagt Neo-Melzer-Trainer Alexander Waske (Bild), der seinen Schützling in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison "richtig, richtig hart" (Waske) rannahm. Das Ziel? "Wenn wir das spielerische Niveau so hoch heben wie es in ihm drinnensteckt, dann wird er jene Ranglisten-Position bekommen, die er auch verdient.“





31. Jänner 2013

„TOP 20 KANN GUT SEIN“.
An mangelnder Melzer-Fitness dürfte ein möglicher Sieg Österreichs gegen Kasachstan kaum scheitern: Als Vorbereitung auf die angehende Saison hatte Österreichs Nummer 1 in der Schüttler Waske Tennis-University in Offenbach über zwei Wochen lang täglich bis zu vier Trainingseinheiten Kondition absolviert. „Das ist richtig, richtig hart und geht an Substanz“, weiß Neo-Trainer Waske genau, was er seinen Schützlingen „antut“. „Wenn man gegen die Besten der Welt spielen will, muss man auch trainieren wie die Besten der Welt.“ Das Motto des Leistungszentrums, zu dessen „Kunden“ u. a. auch Janko Tipsarevic, Andrea Petkovic oder Angelique Kerber zählen, lautet: "Be the best you can be". Wir wollen jeden Spieler zum besten Spieler machen, der er sein kann“ (Waske). Bei Melzer bedeutet das laut Waske: „Top 20 kann sehr gut sein. Ich orientierte mich aber nicht an Ranglisten, sondern konzentriere mich mehr auf sein spielerisches Niveau. Wenn er richtig, richtig gut spielt und schlechte Auslosungen bekommt und z. B. bei den French Open gleich in der ersten Runde auf Roger Federer trifft, dann wäre die Rangliste nicht mehr ausschlaggebend. Mir ist das spielerische Niveau viel wichtiger und wenn wir das spielerische Niveau so hoch heben wie es in ihm drinnensteckt, dann wird er jene Ranglisten-Position bekommen, die er auch verdient.“

ZIELE FÜR 2013. Unmittelbar nach dem Davis Cup reisen Melzer und Waske zum 410.000-Euro-Turnier nach Zagreb. „Danach gibt es eine Trainingswoche, dann geht es nach Memphis“ (Waske). Ein Problem, mit dem Melzer 2012 – zusätzlich zu einigen Verletzungen – immer wieder zu kämpfen hatte, sollte bis dahin längst ad acta gelegt bzw. zum eigenen Vorteil umgewandelt sein. „Ich bin oft zu passiv und zu weit hinter der Linie. Ich muss wieder der Spieler werden, der das Spiel diktiert“, hatte Melzer am Ende der Saison 2012 geklagt. Waske: „Ich finde, dass der Jürgen ein sehr variabler Spieler ist und auch mal weit weg von der Grundlinie spielen kann. Aber ein ganzes Match hinten zu spielen, das geht nicht. Ich finde es daher gut, wenn er beim Return einmal drei Meter hinter die Linie geht, aber dann richtig zügig und nicht bloß „rein“ spielt und dann beim nächsten Return schon wieder an der Linie steht. Ich finde diesen Kontrast gut.“

> Ein Video-Interview mit Alexander Waske finden Sie HIER


DAVIS CUP IM TV

ORF Sport plus wird Österreichs Duell mit Kasachstan live übertragen. Die genauen Übertragungszeiten:

1. Februar 2013: 6:55 Uhr - 13:30 Uhr
2. Februar 2013: 8:55 Uhr - 12:00 Uhr
3. Februar 2013: 8:55 Uhr - 15:00 Uhr

Eine Zusammenfassung der Highlights wird am 2. Februar 2013 von 21:00 Uhr bis 23:15 Uhr bzw. am 3. Februar 2013 von 20:45 Uhr bis 23:15 Uhr zu sehen sein.

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