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Davis Cup

DAVIS CUP-INSIDE, TAG 3: FLASH-INTERVIEWS MIT ANDREAS HAIDER-MAURER UND JÜRGEN MELZER +++ "WIR WERDEN UNSERE CHANCEN NÜTZEN" +++ ERSTES MATCH LIVE AB 13:55 UHR!

Im dritten Teil seines "Tagebuchs aus Antwerpen" lässt tennis austria-Pressechef Karlheinz Wieser diesmal Andreas Haider-Maurer und Jürgen Melzer zu Wort kommen. Im Interview analysieren Österreichs Topspieler ihre Chancen gegen Xavier Malisse bzw. Steve Darcis.

 




16. September 2011

FLASH-INTERVIEW MIT ANDREAS HAIDER-MAURER

Gleich zu Beginn des Tages gegen Xavier Malisse auf den Platz gehen zu müssen, ist dir wahrscheinlich gar nicht so unrecht ...

... überhaupt nicht. Es mir sogar sehr viel lieber, gleich das erste Match spielen zu können. Da weiß man wenigstens ganz genau, wann es los geht. Ich kann mich auf den Punkt genau vorbereiten und werde dann versuchen, mein Bestes zu geben.

Wie schätzt du deine Chancen ein?
Ich sehe mich als Außenseiter, der an einem guten Tag aber auch seine Chancen hat. Die werde ich dann hoffentlich auch für mich nutzen.

Wo siehst du die Stärken und die Schwächen bei Malisse?
Seine Stärke ist, dass er sehr solide ist und eigentlich kaum Schwächen hat. Er spielt von hinten ziemlich flach, was auf Hardcourt sehr unangenehm sein kann. Er hat sehr aggressive Schläge und retourniert gut. Ich kenne ihn allerdings sehr gut von der Tour, habe ihn bei einigen Matches beobachtet.

Du hattest unlängst ein sehr positives Erlebnis gegen ihn.
Ich habe auf Sand in der deutschen Bundesliga gegen ihn gespielt und habe auch gewonnen. Das kann man aber ganz sicher nicht mit einer Hardcourt-Partie beim Davis Cup vergleichen. Sand ist sicherlich nicht sein bester Belag. Noch dazu ist er da gerade von Wimbledon gekommen. Ich habe aber trotzdem meine Chancen und werde versuchen, sie auch zu nützen.

In den letzten Tagen hattest du etwas Probleme mit deinem Aufschlag gehabt. Ist das wieder aus der Welt geschaffen?
Ich habe beim Aufschlag eine Kleinigkeit ändert, lasse jetzt den großen Schritt weg. Ich wollte die ganzen Fußfehler nicht mehr riskieren. Das ist eine kleine Veränderung, die allerdings ihre Zeit braucht. Ich komme aber immer besser in das Ganze hinein und fühle mich mit jedem Tag etwas besser.

Viel Glück!
Danke!



FLASH-INTERVIEW MIT JÜRGEN MELZER


Du spielst am Freitag die zweite Partie gegen Steve Darcis. Für die Öffentlichkeit eine Überraschung, im Team ist man aber von Anfang an von diesem Gegner ausgegangen.
Stimmt. Es ist von Anfang an davon ausgegangen worden, dass er die zweite Partie spielen wird. Das hängt auch mit der Bilanz zusammen, die ich gegen Rochus habe.

Welcher Spielertyp wird dir gegenüber stehen?
Darcis ist ein sehr gefährlicher Spieler, der sehr geschickt ist und den Ball gut verteilen kann. Der aber auch das eine oder andere Problem mit dem Aufschlag hoffentlich haben wird. Wenn das der Fall ist, werde ich schauen, dass ich dann nachgehe und ihn unter Druck setze. Dieses Match ist ein sehr wichtiges, dass ich eigentlich gewinnen muss.

Erinnert dich diese Partie auch etwas an die erste Partie gegen Frankreich, die ja auch eigentlich ein Must-Win-Match war?
Der Unterschied zwischen Andreas und Xavier ist doch etwas kleiner als der zwischen Stefan (Koubek; Anm.) und dem Simon an diesem Tag. Andreas geht aber sicherlich nicht chancenlos in diese Partie. Geht man von der Papierform aus, könnte ich beim Stand von 0:1 in mein Match gehen. Und dann muss ich mein Match unbedingt gewinnen, denn dann würde es sehr, sehr schwer werden, den Davis Cup gegen Belgien zu gewinnen.

Wie groß waren für dich die Probleme, sich von den US Open auf den Hallencourt hier in Antwerpen umzustellen?

Es war v. a. schwierig, den Jetlag zu überwinden und dann von einem Schlag auf den anderen in einer Halle spielen zu müssen. Als Profi muss man damit aber umgehen können. Das sind wir ohnehin das ganze Jahr über gewohnt.

Hat deine lange Anreise von New York nach Antwerpen Einfluss auf das Training genommen?
Das Training war in diesen drei Tagen, die ich zur Verfügung hatte, natürlich nicht ganz so intensiv wie normal in einer Woche vor einem Davis Cup. Ich werde aber hoffentlich doch etwas Zeit haben, um in die Partie hinein zu kommen und die werde ich dann auch nützen.

Alles Gute!
Danke!



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