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Davis Cup

DAVIS CUP: INFOS & SERVICE - KASACHSTAN GEGEN ÖSTERREICH VON A BIS Z.

A wie „Austragungsort“. C wie „Chancenverteilung“. K wie "Kukushkin, Mikhail" (re.). M wie „Melzer, Jürgen“ (links). Z wie „Zeitunterschied“. Der Österreichische Tennisverband startet den Countdown für Österreichs Erstrunden-Duell gegen Kasachstan (1.2. – 3.2.2013). „Es dürfte eine Fifty-Fifty-Partie werden“ (Davis Cup-Captain Clemens Trimmel).



A
Anfangszeiten. 12:00 Uhr Ortszeit (Freitag, 1. Februar 2013), 14:00 Uhr Ortszeit (Samstag, 2. Februar 2013), 14:00 Uhr Ortszeit (Sonntag, 3. Februar 2013)

Assistant Coach (ÖTV). Joakim Nyström. Der 49-jährige Schwede gewann im Laufe seiner Karriere dreizehn Einzel- und acht Doppeltitel, darunter 1987 im Einzel die Swedish Open. Sein größter Doppelerfolg war der Titel von Wimbledon mit Mats Wilander 1986. Seine höchste Platzierung auf der Tennisweltrangliste hatte er 1986 mit Position sieben im Einzel und Position vier im Doppel. 1985 und 1987 gewann er mit Schweden den Davis Cup. Im Jahr 1996 beendete er seine Karriere als Tennisspieler. 2007 wurde Nyström Trainer von Jürgen Melzer, seit Juni 2012 gehen die beiden getrennte Wege. "Ich danke Joke für die tolle Unterstützung und wie er mir geholfen hat, mein Spiel weiterzuentwickeln", so Melzer nach der Trennung. Mittlerweile coacht Nyström das US-Talent Jack Sock. Im Davis Cup greift Nyström seit Anfang 2012 dem ÖTV-Team unter die Arme. Für Trimmel war Nyström damals "der erste und auch einzige Wunschkandidat. Er hat sehr große internationale Erfahrung, ist das ganze Jahr über auf Tour und kennt die meisten Spieler in- und auswendig. Ich wollte unbedingt, dass er Teil unseres Teams ist."

Auslosung.
Am 31. Jänner 2013 um 12:00 Uhr Ortszeit.

Ausrichter.
Kazakhstan Tennis Federation (Präsident: Bulat Utemuratov)

Austragungsort.
Astana ist seit 1997 die Hauptstadt Kasachstans. Die Einwohnerzahl beträgt 743.000 (Stand 1. Januar 2012). Astana liegt in einer großräumigen Steppenlandschaft im Übergangsbereich zwischen dem russisch geprägten Norden Kasachstans und dem extrem dünn besiedelten Landeszentrum am Fluss Ischim. Die älteren Stadtviertel liegen nördlich des Flusses, während die neuen Stadtviertel vor allem südlich des Ischim angelegt wurden. Astana lebt vor allem von seiner Hauptstadtfunktion und den damit zusammenhängenden Wirtschaftszweigen. Durch die rege Bautätigkeit hat der Bausektor eine wichtige Bedeutung in der Stadt. Ein weiterer wichtiger Industriezweig ist die Lederverarbeitung. Das Stadtgebiet stellt eine Sonderwirtschaftszone dar. Die Umgebung wird großräumig landwirtschaftlich genutzt. Eine Reportage über „Astana, die neue Hauptstadt Kasachstans“ findet man auf der Website vonNational Geographic

B
Ball.
Dunlop Fort Clay Court

Belag.
Roter Sand. Am 28. Jänner 2013 konnten die Spieler erstmals am neu verlegten Court trainieren.

C
Court.
Normalerweise wird in Astanas National Tennis Center auf einem Hardcourt gespielt. Für die Partie Kasachstan gegen Österreich wird hingegen ein Sandplatz (inkl. einem Trainingsplatz) verlegt. Davis Cup-Captain Clemens Trimmel nach dem ersten Trainingstag: "Es gibt wenige Löcher bzw. Unebenheiten. Insgesamt also ein Platz, auf dem man sehr gut trainieren und alle Übungen einwandfrei spielen kann."

Chancenverteilung. „Betrachtet man das Ranking der Spieler, dann sind wir mit ihnen auf Augenhöhe“, hatte Trimmel schon am Tag der Auslosung am 19. September 2012 realistische Chancen auf einen neuerlichen Viertelfinaleinzug seines Teams gesehen. Derzeit (Stand: 14.1.2013) liegt Kukushkin in der Weltrangliste auf Platz 105, Golubev ist 161., Korolev 210., und Schukin belegt Platz 473. Trimmel: „Es dürfte eine Fifty-Fifty-Partie werden.“ ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb warnt vor allzu viel Übermut: „Mitten in der Hardcourt-Saison auf Sand spielen zu müssen, ist nicht gerade angenehm.“ Im ersten Satellitensender Kasachstans Kazakh TV schätzt auch die beste Spielerin des Landes, Yaroslava Shvedova (WTA-28.; Stand: 14.1.2013), die Siegeschancen ihrer männlichen Kollegen als ziemlich gut ein: „Sie haben gegen die Schweiz (Weltgruppen-Playoff 2010; Anm.) und Usbekistan (Weltgruppen-Playoff 2012; Anm.) brillant gespielt. Ich habe beide Partien gesehen und werde das Team auch gegen Österreich live unterstützen.“ Den Mitschnitt einer Pressekonferenz mit Team-Kapitän Dias Doskarayev und Shvedova vom 15. November 2012 findet man HIER

D
Direkter Vergleich.
Österreich und Kasachstan sind sich in der 100-jährigen Davis Cup-Geschichte bisher noch kein einziges Mal gegenüber gestanden. 2011 erreichte Kasachstan in seiner 16-jährigen Davis Cup-Geschichte (Premiere: April 1995) erstmals die Weltgruppe: Nach einem Erstrunden-Sieg auswärts gegen Tschechien (3:2) scheiterte das Team des damaligen Kapitäns Yegor Shaldunov im Viertelfinale an Argentinien. 2012 qualifizierten sich Mikhail Kukushkin, Andrey Golubev, Evgeny Korolev und Yuriy Schukin mit einem 3:1-Sieg im Weltgruppen-Playoff über Usbekistan erneut für die Weltgruppe 2013. Österreich erreichte 2011 nach dem Erstrunden-Sieg gegen Russland (3:2) erstmals seit 1995 wieder ein Davis Cup-Viertelfinale. Auswärts musste sich das Team von Mannschaftsführer Clemens Trimmel allerdings dem späteren Finalisten Spanien mit 1:4 geschlagen geben.

Doppel. Österreichs Davis Cup-Doppel-Bilanz im Vorjahr: ein Sieg, eine Niederlage. Dem russischen Duo Nikolay Davydenko / Mikhail Youzny mussten sich Alexander Peya / Oliver Marach in der ersten Weltgruppen-Runde (Wr. Neustadt) in fünf Sätzen (6:7, 7:6, 5:7, 6:3, 4:6) geschlagen geben. Im Viertelfinale kämpften Peya / Marach die Spanier Marcel Granollers / Marc Lopez mit 6:3, 4:6, 4:6, 6:7(12) nieder. Gegen Kasachstan erwartet sich Davis Cup-Captain Clemens Trimmel „einen Doppelpunkt für Österreich, weil wir im Doppel – egal in welcher Konstellation – als Favorit ins Match gehen werden.“

E
Einzel. Österreichs Davis Cup-Einzel-Bilanz im Vorjahr: drei Siege, vier Niederlagen. In der ersten Weltgruppen-Runde gegen Russland machten Jürgen Melzer (gegen Igor Kunitsyn, Alex Bogomolov jr.) und Andreas Haider-Maurer (gegen Bogomolov jr.) mit ihren Einzel-Siegen alles klar. Haider-Maurers Niederlage im vierten Einzel gegen Kunitsyn änderte nichts mehr an Österreichs erstmaligen Aufstieg seit 1995 in ein Davis Cup-Viertelfinale. Dort - auswärts gegen den Titelverteidiger Spanien - wehte dem ÖTV-Team allerdings ein kalter Wind entgegen: Melzer, Haider-Maurer und Peya (im abschließenden bedeutungslosen Einzel gegen Nicolas Almagro) gelang gegen Almagro und David Ferrer kein Satzgewinn. Marach / Peya holten gegen Granollers / Lopez den einzigen Punktgewinn. Gegen Kasachstan erwartet sich Davis Cup-Captain Clemens Trimmel in den Einzel-Partien „gefährliche Gegner, die aufgrund ihres Rankings vielleicht als nicht so gefährlich aussehen mögen, aber dennoch bereits sehr gute Gegner geschlagen haben. Das sind alles Spieler, die – sobald sie sich in einen „Lauf“ gespielt haben – jedermann gefährlich werden können.“ Dieser Gefahr setzt Trimmel u. a. Jürgen Melzer entgegen. "Ein Spieler, der in den letzten Jahren das österreichische Tennis sehr stark geprägt hat und als Leitwolf im Team ein verlässlicher Faktor ist, sobald es um das Thema Davis Cup geht.“

G
Golubev, Andrey. Im Jahr 2010 sorgte er für eine der größten Überraschungen der Saison: Golubevs Sieg am Hamburger Rothenbaum war der erste ATP-Titel überhaupt, der an einen Kasachen ging. Sein Gegner bei dieser Premiere: Jürgen Melzer, der am Tag vor dem Finale noch von sich und seiner Überlegenheit überzeugt war. „Mein Gegner muss schon einen richtig guten Tag erwischen, um mich zu schlagen.“ Und Golubev erwischte einen solchen Tag und knallte v. a. mit seiner Vorhand die Bälle ins Feld, ging dabei enorm viel Risiko ein und ließ bei Österreichs Nummer 1 keinen Rhythmus zu. Melzer, der die erste Begegnung mit Golubev (2008: Achtelfinale von Brassel / Challenger) noch für sich entschieden hatte, ist übrigens nicht der einzige Österreicher auf der „Abschussliste“ des gebürtigen Russen: 2007 besiegte er in der ersten Runde des Challengers in Mons (BEL) Alexander Peya in zwei Sätzen, 2009 verhinderte er beim Challenger in Neapel (ITA) mit seinem Drei-Satz-Sieg (1:6, 6:3, 6:4) Andreas Haider-Maurers Einzug ins Viertelfinale.

Gruppe. Davis Cup by BNP Paribas, Weltgruppe, 1. Runde

H
Haider-Maurer, Andreas. Die Highlights – positive wie negative – der vergangenen Saison? Februar: Sieg mit dem ÖTV-Team im Davis Cup gegen Russland. März: doppelter Bänderriss im linken Knöchel. April: Trainerwechsel zu Werner Eschauer / Roland Berger (Tenniszone International in Wien), Niederlage im Davis Cup gegen Spanien. Juni: Finaleinzug beim Challenger in Marburg. Juli: Finaleinzug beim Challenger in San Benedetto. September: Turniersiege bei den Challenger-Turnieren in Como und Brasov, Finaleinzug in Banja Luka. „Drei Challenger hintereinander so konstant zu spielen ist mir davor noch nie gelungen.“ Die Ziele für die kommende Saison: „Top 100 ist für mich gar kein Ziel. Das bringt mir nichts, davon kann ich mir nicht viel kaufen. Mein Ziel ist es, dass ich weiter nach vorne komme - erste 60, erste 50.“ Für Clemens Trimmel ist Haider-Maurer ein Spieler, „der noch nicht an die Grenzen seines Potentials gestoßen ist. Aufgrund seiner spielerischen Möglichkeiten hat er allerdings gute Chancen, im Ranking noch viel weiter nach vorne zu kommen.“ Das Jahr hat für Österreichs Nummer 2 - im Hinblick auf den Davis Cup - ziemlich gut begonnen: Mit einem 7:5, 6:2-Erfolg über den Kasachen Evgeny Korolev startete Andreas Haider-Maurer in die Australian Open 2013. Damit entschied der Waldviertler in der ersten Qualifikationsrunde den ersten "inoffiziellen Davis Cup-Test" für Österreich. Einen Bericht über Haider-Maurers Erstrunden-Sieg gegen Korolev in der Australian Open-Qualifikation finden Sie HIER

I
Infrastruktur. In Kasachstan wird laut Mikhail Kukushkin und Andrey Golubev viel für den Tennisnachwuchs getan, indem, so Golubev, „in jeder möglichen Region Tennisschulen – indoor und outdoor – eröffnet werden. Es wird dabei viel in die Kinder investiert. Außerdem gibt es ein Projekt mit Namen Team Kaszakhstan. Jedes Jahr werden die besten drei oder vier Burschen und Mädchen jedes Jahrgangs in ein spezielles Ausbildungsprogramm gesteckt: Am Morgen gehen sie in die Schule, danach trainieren sie in Astana mit den besten 30 Burschen und den besten 30 Mädchen unseres Landes Tennis und Kondition.“ Kukushkin: „Es werden auch viele Coaches aus Europa nach Kasachstan eingeladen, um vor Ort mit unseren jungen SpielerInnen zu arbeiten.“

K
Kasachstan.
Die wichtigsten Reiseinformationen findet man auf der Website des Österreichischen Außenministeriums

Kukushkin, Mikhail.
Als zweitem Spieler Kasachstans – nach Andrey Golubev in Hamburg 2010  – war ihm im Oktober 2010 der Gewinn eines ATP-Turniers gelungen: Im Finale des St. Petersburg Open besiegte der heute 25-jährige gebürtige Russe seinen ehemaligen Landsmann Mikhail Youzhny mit 6:3, 7:6. „Da ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass ich das (mit Top-Spielern konkurrieren; Anm.) auch kann.“ Zwei Jahre davor war der Hardcourt-Spezialist („Meine Stärken sind sicherlich die Grundschläge“), der seit 2009 von seiner Lebensgefährtin und späteren Gattin Anastasiia Kukushkina (Hochzeit: 19.11.2011) betreut wird, von Russland nach Kasachstan ausgewandert. Der Grund dafür lag, so Kukushkin, „im Desinteresse Russlands. Es hat mich niemand unterstützt, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt dringend Hilfe benötigt hätte. Kasachstan ist hingegen an mich herangetreten und unterstützt mich seither in allem, was ich benötige: Coaches, Trainingsbedingungen etc. Für einen Spieler wie mich ist es enorm wichtig, einen derart starken Verband hinter sich zu wissen: Da muss man nur anrufen und sagen „Ich will nächste Woche in Spanien trainieren“ und sie organisieren sofort einen Court und übernehmen dafür auch die Kosten.“

M
Melzer, Jürgen.
2012 – beruflich eine Saison, die auch aufgrund einiger Verletzungen sowohl zum Nachdenken anregte als auch zum Jubeln motivierte (Einzel: Turniersieg in Memphis, Semifinale in Valencia; Doppel: Semifinale in Wien, Toronto, Wimbledon; Finale in Brisbane). 2012 – privat ein Jahr, das seinen Höhepunkt in der Hochzeit mit Iveta Benesova gefunden hatte. 2013 soll mithilfe des neuen Coaches Alexander Waske auch am „Arbeitsplatz“ von Österreichs Nummer 1 wieder öfter der „Honeymoon“ einkehren: Von Ende November an weilte Melzer deshalb für vier Wochen in der Schüttler Waske Tennis-University in Offenbach, um dort gemeinsam mit Waske und Konditionstrainer Christian Rauscher den körperlichen Aufbau für die kommende Saison vorzubereiten und ab Jänner wieder voll durchzustarten. Melzers Ziele für 2013: "In erster Linie war es für mich wichtig, dass ich diese Saison mit einem entspannenden Urlaub abschließen konnte, um dann ausgeruht in den Aufbau zu gehen. Jetzt geht es darum, dass ich diesen Aufbau ohne gröbere Wehwehchen überstehe und topfit in die nächste Saison gehe. Und dann heißt es am Anfang: Punkte machen, da in Memphis doch einige wieder rausfliegen! Im Endeffekt möchte ich am Ende der Saison um die 20 stehen. Das muss das Ziel sein. Wie ich das hinkriege? Ich werde es hinkriegen!" Im Hinblick auf den Davis Cup hätte der Saisonstart für Melzer nicht besser laufen können: In der ersten Runde der Australian Open fertigte er den Kasachen Michail Kukuschkin 6:1, 6:1, 6:2 ab.

N
Niki Moser. Der 22-jährige Wiener hat im Verlauf seiner Karriere bis heute zwei Mal in Astana Challenger-Turniere (November 2010, August 2010) gespielt und kennt die Hauptstadt Kasachstans als „eine sehr moderne Stadt, in der sehr viel für das Stadtbild getan wird. Es ist eigentlich ein kleineres Las Vegas. Eine ziemlich futuristische Stadt. Das Stadtzentrum mit schrägen, modernen Häusern. Das Astana Tennis Center ist ein riesiges Indoor-Stadion mit rundherum überall Hardcourt-Plätzen. Eine tolle Turnieranlage, auf der ziemlich viele Turniere veranstaltet werden.“ Bilder von Astana findet man HIER

O
Oberschiedsrichter.
Nobert Peick (GER)

P
Pressekonferenzen.
Mittwoch, 30. Jänner 2013, 12:00 Uhr Ortszeit im Presseraum des National Tennis Center. Ablauf: zuerst das Team von Kasachstan, im Anschluss daran das Team von Österreich.

Peya, Alexander. Die Erfahrungen von Österreichs bestem Doppelspieler mit kasachischen Gegenübern sind durchwegs positiv: Im Juli 2012 schaltete er mit Partner Bruno Soares an seiner Seite im Viertelfinale von BastadMikhail Kukushkin (KAZ) / Mikhail Elgin (RUS) in zwei Sätzen aus. 2011 hatten Kukushkin / Elgin bereits im Achtelfinale des Turniers in Belgrad den Kürzeren gezogen: Peya mit Partner Oliver Marach gewann 6:3, 7:5. Das Jahr 2012 beendet Peya in der Weltrangliste auf Position 22. Hauptverantwortlich dafür: die Turniersiege in Valencia, Tokio, Kuala Lumpur und Auckland, der Finaleinzug in Bastad sowie die Semifinale in Wien, Barcelona und Dubai. Für Clemens Trimmel ist Peya „ein extrem guter Doppelspieler, der noch immer Potential nach oben hat. Für ihn muss 2013 daher die Masters-Teilnahme das erklärte Ziel sein.“

R
Regeln.
Alle Matches werden über drei Gewinnsätze ("Best of Five") gespielt. Im fünften Satz gibt es kein Tiebreak. Ist die Begegnung entschieden, werden die ggf. verbleibenden Matches nur über zwei Gewinnsätze gespielt. Ausnahme: Sollte es vor dem letzten Einzel 3:1 stehen und das dritte Einzel über mindestens vier Sätze gegangen sein, so muss das bedeutungslose letzte Spiel nicht mehr stattfinden. Das Match wird nur gespielt, wenn beide Teamchefs sich darauf verständigen.

S
Spieler.
Bis spätestens zehn Tage vor Beginn der Veranstaltung müssen die Davis Cup-Kapitäne die Spieler für ihre Teams nominieren. Die Head-to-Head-Bilanz der aktuell zwei besten Einzel-Spieler aus Österreich und Kasachstan (Stand: 14.1.2013):

Jürgen Melzer (ATP 29) – Mikhail Kukushkin (ATP 107): 1:0
Andreas Haider-Maurer (ATP 112) - Mikhail Kukushkin (ATP 107): 1:1

Jürgen Melzer (ATP 29) – Andrey Golubev (ATP 161): 1:1
Andreas Haider-Maurer (ATP 112) - Andrey Golubev (ATP 161): 0:1

Stadion.National Tennis Center in Astana mit einem Fassungsvermögen von 2.500 Plätzen.

Stuhlschiedsrichter.
Gerry Armstrong (GBR), Arnaud Gabas (FRA)

T
Teamchefs.
Dias Doskarayev (KAZ), Clemens Trimmel (AUT)

Teamsponsor (ÖTV). Simacek

TV-Übertragung.
ORF Sport plus wird live übertragen. Kommentator: Andreas Du-Rieux. Die genauen Übertragungszeiten:

1. Februar 2013: 6:55 Uhr - 13:30 Uhr
2. Februar 2013: 8:55 Uhr - 12:00 Uhr
3. Februar 2013: 8:55 Uhr - 15:00 Uhr

Eine Zusammenfassung der Highlights wird am 2. Februar 2013 von 21:00 Uhr bis 23:15 Uhr bzw. am 3. Februar 2013 von 20:45 Uhr bis 23:15 Uhr zu sehen sein.

V
Veranstalter.
International Tennis Federation (ITF)

Viertelfinale. Der Sieger aus der Partie Kasachstan gegen Österreich trifft im Davis Cup-Viertelfinale (5.4. – 7.4.2013) auf den Sieger der Partie Tschechien gegen die Schweiz. Mit der Schweiz würde es Österreich auswärts zu tun bekommen und hätte eine Bilanz von 1 Sieg und 4 Niederlagen, gegen den "regierenden" Davis Cup-Sieger Tschechien läge das ÖTV-Team mit 1:3 zurück und könnte diese Bilanz bei einem Heimmatch verbessern.

Visum. Den Visumsantrag für die Einreise nach Kasachstan findet man auf der Website der Botschaft der Republik Kasachstan

Vorbereitung. Eigentlich beginnt 2013 für die meisten Profis die Saison auf hartem Untergrund. Da das kasachische Team sein Erstrunden-Duell mit Österreich aber nicht auf Hardcourt, sondern auf Sand bestreiten wird, „sind wir speziell gefordert, was unsere Vorbereitung auf diese Begegnung betrifft“, so ÖTV-Davis Cup-Captain Clemens Trimmel.

W
Was wäre, wenn ...
Österreich im Viertelfinale auf den aktuellen Davis Cup-Sieger Tschechien treffen würde? Trimmel: „Da unser Fokus ausschließlich auf die Partie gegen Kasachstan gerichtet ist, ist das eine Frage, die sich das gesamte Team zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht stellt."

Z
Zeitunterschied.
plus 5 Stunden. Z. B. 12:00 Uhr Wien (MEZ) = 17:00 Uhr Astana (Ortszeit)

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