Zum Inhalt springen

Davis Cup

DAVIS CUP: DUELL GEGEN BRASILIEN IN INNSBRUCK

In der Olympiaworld Innsbruck kämpft das österreichische Davis-Cup-Team vom 21. bis 23. September 2007 gegen Brasilien um den Verbleib in der Weltgruppe! Gilbert Schaller setzt auf einen Hardcourt-Belag!

Davis Cup Relegationsduell gegen die Brasilianer in der Olympiastadt Innsbruck
„Die Tiroler Landeshauptstadt zeigte sich schon an der Austragung des Länderkampfes gegen Argentinien im vergangenen Februar sehr interessiert. Damals bekam aber noch Linz den Zuschlag. Für das Duell gegen Brasilien bietet die Olympiaworld die besten Voraussetzungen und eine optimale Infrastruktur. Dafür möchte ich mich bei Geschäftsführer Dr. Michael Bielowski schon vorab bedanken“, sagte ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl.

Der österreichische Kapitän Gilbert Schaller weilte in den vergangenen Tagen bei den French Open in Paris und entschied gemeinsam mit den heimischen Spielern, dass gegen die Südamerikaner ein Hardcourt aufgelegt wird. „Wir haben den Belag nach unseren Stärken ausgesucht. Ich bin mir sicher, dass ein Hartplatz gegen Brasilien eine gute Wahl ist“, meinte Schaller, der in Paris mit den rot-weiß-roten Akteuren die 1:4-Heimniederlage gegen Argentinien im Weltgruppen-Erstrunder Anfang Februar dieses Jahres noch einmal aufgearbeitet hat.

„Die Atmosphäre in Linz hätte sicher besser sein können, aber die Spieler sind sich auch bewusst, dass sie sich dort nicht gerade gut verkauft haben. Das sportliche Ziel gegen Brasilien ist mit dem Verbleib in der Weltgruppe klar definiert. Wir wollen mit starken Leistungen darüber hinaus auch dazu beitragen, dass der Länderkampf zu einem Tennisfest wird“, gab Schaller als Parole aus.

Über das Abschneiden der Österreicher bei den French Open zog der Steirer eine zwiespältige Bilanz: „Dass mit Jürgen Melzer, Stefan Koubek und Werner Eschauer drei Spieler die zweite Runde bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht haben, ist positiv. Dass dann alle drei in der zweiten Runde scheitern, ist weniger gut. Jürgen hat gegen seinen Angstgegner Juan Monaco verloren. Stefan war gegen Juan-Carlos Ferrero ebenso Außenseiter wie Werner gegen Nikolay Davydenko. Alle drei haben es versucht, es hat aber leider nicht gereicht“, so Schaller, der seinen Aufenthalt in Paris auch dazu nutzte, um „ein gutes Gespräch“ mit Oliver Marach zu führen.

Schaller: „Wir haben die Unstimmigkeiten, die es im Vorfeld der Argentinien-Partie gegeben hat, alle ausgeräumt.“ Damals war Marach zunächst von Schaller nominiert, dann aber durch Alexander Peya, der in der Woche vor dem Davis Cup beim ATP-Turnier in Zagreb sensationell das Semifinale erreicht hatte, ersetzt worden. Mit Melzer, Koubek, Peya, Eschauer, Marach und dem Doppelspezialisten Julian Knowle kann Schaller gegen Brasilien aus dem Vollen schöpfen. Die Südamerikaner waren im Hauptbewerb der French Open übrigens nur durch den Qualifikanten Marcos Daniel vertreten, der in seinem Erstrundenmatch gegen den Franzosen Edouard Roger-Vasselin im zweiten Satz verletzt aufgeben musste.

bh

Top Themen der Redaktion