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Davis Cup

DAVIS CUP: DER ERSTE TRAININGSTAG AUF NEUEM COURT. "KLEINER VORTEIL FÜR SPIELER MIT GUTEM AUFSCHLAG!"

Der dritte Tag in Astana, der erste Trainingstag auf dem frisch verlegten Sandplatz im National Tennis Center in Kasachstans Hauptstadt. Persönliche Eindrücke von Clemens Trimmel (re.), Jürgen Melzer (2. v. re.), Andreas Haider-Maurer (links neben ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb), Alexander Peya und Julian Knowle.




28. Jänner 2013

Das ÖTV-Team über ...


... DAS ERSTE TRAINING AUF DEM FRISCH VERLEGTEN SANDPLATZ IM NATIONAL TENNIS CENTER IN ASTANA:
Das National Tennis Center ist eine sehr schöne, große Halle mit gutem Licht. Der Platz ist dafür, dass er erst einen Tag liegt, in einem sehr guten Zustand mit einem fairen Ballabsprung. Es gibt wenige Löcher bzw. Unebenheiten. Ich gehe aber davon aus, dass der Court noch ein, zwei Mal gewalzt werden wird. Mein Fazit nach dem erstem Tag: ein Platz, auf dem man sehr gut trainieren und alle Übungen einwandfrei spielen kann. Beim Training achte ich darauf, dass ich alle Spieler gut „durchmische“ und die Sparringpartner (Dominic Thiem, Gerald Melzer; Anm.) gut einsetze. Dass wir die beiden sehr flexibel einsetzen können, wirkt sich gut auf das gesamte Training aus.
(Clemens Trimmel)

Sie haben einen sehr guten Platz hingelegt – dafür, dass er erst einen Tag liegt, ist er sogar optimal. Wir haben schon auf viel schlechteren Plätzen trainiert. Die Halle ist eine fixe Tennishalle und sehr schön. Wir wissen, dass es auf Sand immer längere Ballwechsel gibt. Die Höhe des Ballabsprungs ist – so wie auf Sandcourts üblich – absolut normal.
(Jürgen Melzer)

Das erste Training ist ziemlich gut verlaufen. Der Platz ist super, auch wenn die Plätze in der Südstadt noch um einen Hauch besser sind. Trotzdem: Die Bälle verspringen sich kaum. Der Ballabsprung ist mehr hoch als nieder, sodass Spieler mit gutem Aufschlag sicherlich einen Vorteil haben. Auch das Licht ist in Ordnung, bis jetzt ist jeder zufrieden.
(Andreas Haider-Maurer)


... DEN ZWEITEN TAG (SONNTAG) IN DER HAUPTSTADT KASACHSTANS:
Am Abend waren wir in der Stadt bei einem Mexikaner essen, heute Abend (Montag) sind wir beim österreichischen Botschafter eingeladen. Für die Zeit bis zum Freitag wollen wir täglich ein anderes Abendprogramm haben, da immer nur im Hotel zu essen, auf die Dauer langweilig werden würde. Was dafür konstant vorhanden ist, ist die extreme Kälte hier: Wir versuchen daher, uns überhaupt nicht im Freien aufzuhalten. Als wir das erste Mal zum Training gegangen sind, hatte es in der Früh minus 28 Grad. Grundvoraussetzung sind daher Handschuhe und Mütze. Und nach dem Training so rasch wie möglich ins Auto und ab ins Hotel!
(Clemens Trimmel)

Am Weg zu dem mexikanischen Restaurant sind mir sehr viele Flatscreens aufgefallen, die überall herumhängen. Ansonsten habe ich von Astana bis jetzt nicht allzu viel gesehen. Das wird wahrscheinlich auch damit zusammenhängen, dass wir aufgrund der Kälte nur vom Hotel zum Bus und vom Bus in die Tennishalle gehen. Ein Spaziergang im Freien wäre hier nicht wirklich lustig.
(Jürgen Melzer)

Es ist ziemlich kalt hier. Deshalb schauen wir, dass wir raus aus dem Hotel kommen und dann so rasch wie möglich in den Bus einsteigen. Unser „Physio“ (Fredie Siemes; Anm.) musste einmal im Freien ein, zwei Minuten auf uns warten und hat sofort gemerkt, wie scharf sich der Wind durch die Trainingshose frisst. Mehr als zwanzig Sekunden wollen wir uns daher nie im Freien aufhalten.
(Alexander Peya)

Das erste Aufstehen war aufgrund von Schlafmangel und Jetlag etwas zäh. Es war auch ungewohnt, um halb vier mitteleuropäischer Zeit zu frühstücken. Als wir dann aber am Platz gestanden sind, sind wir relativ rasch wach geworden.
(Julian Knowle)


... DIE SPIELER DES KASACHISCHEN TEAMS:
Ich habe heute bei einer Trainingseinheit von Korolew und Golubjew zugeschaut. Da ich die beiden gut kenne, waren das keine allzu großen Neuigkeiten, die ich da gesehen habe. Ein erstes Training würde ich aber auch nicht überbewerten. Gemeinsam mit Joakim Nyström werde ich daher versuchen, in den nächsten Tagen sämtliche Trainingseinheiten der Kasachen zu beobachten.
(Clemens Trimmel)

Ich habe heute noch keinen kasachischen Spieler gesehen. Ich werde mir aber sicherlich das eine oder andere Training noch anschauen. Im Prinzip weiß ich aber ganz genau, wie sie spielen. Aus einer „Trainingsspionage“ kann man also kaum etwas herausholen. Ich würde danach nichts wissen, was ich davor nicht schon gewusst habe.
(Jürgen Melzer)

Ich habe heute ein paar Minuten bei ihrem Training zugeschaut – wir wissen aber ohnehin ganz genau, wie sie spielen.
(Andreas Haider-Maurer)

Ich konnte mir in Melbourne einen Teil von Haider-Maurers Match gegen Evgeny Korolev anschauen. Ich kenne die Kasachen aber ohnehin gut genug, um genau zu wissen, was da auf uns zukommt.
(Alexander Peya)


... ÖSTERREICHS CHANCEN IM DOPPEL:
Das Doppel ist einerseits keine unlösbare Aufgabe, auf der anderen Seite sind sie aber doch sehr gefährlich.
(Alexander Peya)

Gleichgültig, ob im Einzel oder im Doppel – keine dieser Partien ist eine unlösbare Aufgabe. Wir können jedes Match gewinnen! Das Wichtigste wird sein, so rasch wie möglich die drei Punkte zusammenzubekommen. Sollten es mehr werden, umso besser.
(Julian Knowle)


DAVIS CUP BY BNP PARIBAS

Weltgruppe, 1. Runde
1.2. – 3.2.2013, National Tennis Center Astana

DAVIS CUP IM TV
ORF Sport plus wird Österreichs Duell mit Kasachstan live übertragen. Die genauen Übertragungszeiten:


1. Februar 2013: 6:55 Uhr - 13:30 Uhr
2. Februar 2013: 8:55 Uhr - 12:00 Uhr
3. Februar 2013: 8:55 Uhr - 15:00 Uhr

Eine Zusammenfassung der Highlights wird am 2. Februar 2013 von 21:00 Uhr bis 23:15 Uhr bzw. am 3. Februar 2013 von 20:45 Uhr bis 23:15 Uhr zu sehen sein.

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