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Davis Cup

DAVIS CUP: CLEMENS TRIMMELS BILANZ DES ERSTEN TAGES AUF YOUTUBE!

Im Viertelfinale des Davis Cup by BNP Paribas liegt Österreich nach dem ersten Tag mit 0:2 zurück: Zuerst muss sich Jürgen Melzer Spaniens Nummer 2 Nicolas Almagro mit 2:6, 2:6, 4:6 geschlagen geben. Danach verliert Andreas Haider-Maurer gegen David Ferrer mit 1:6, 3:6, 1:6. Einen Video-Mitschnitt von Melzers Pressekonferenz sowie Clemens Trimmels Bilanz des ersten Tagen finden Sie Youtube.

 

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7. April 2012

AHM VERLIERT.
  „Mein Match war das, bei dem wir uns die grössten Chancen ausgerechnet hatten. Jetzt brauchen wir ein Tenniswunder“, hatte Jürgen Melzer nach seiner 2:6, 2:6, 4:6-Auftaktniederlage gegen Nicolas Almagro noch gehofft. Es wurde leider nichts daraus. Auch im zweiten Einzel musste sich Andreas Haider-Maurer geschlagen geben: Österreichs Nummer zwei unterlag Spaniens Nummer eins David Ferrer glatt mit 1:6, 3:6, 1:6. Österreich liegt damit nach dem ersten Tag des Viertelfinales des Davis Cup by BNP Paribas mit 0:2 zurück. In Satz eins kassierte Haider-Maurer Breaks zum 0:1 und 0:3. In Satz zwei verlor AHM seinen Aufschlag zum 0:1 und zum 2:5 und konnte trotz eigenem Break zum 3:5 nicht mehr die Wende einleiten – 3:6. Im dritten Satz war die Gegenwehr Haider-Maurers endgültig gebrochen – 1:6. „Es war sehr schwer“, so Haider-Maurer danach. „Ferrer gibt einem kaum freie Punkte. Nicht umsonst ist er die Nummer 5 der Welt.“ Trotzdem gibt AHM das Viertelfinale gegen Spanien noch nicht verloren. Alex und Oli sind Weltklasse-Doppel. Das wird morgen daher eine offene Partie.“ Davis Cup-Captain Clemens Trimmel: „Wir haben gewusst, dass wir vom ersten Ballwechsel an klarer Außenseiter sind. Leider hat Jürgen in seiner Partie den Rhythmus nicht gefunden. Ein Sieg von Andi war noch weniger zu erwarten.“ Für das morgige Doppel erwartet sich Trimmel das Aufeinandertreffen von vier Spielern auf gleicher Augenhöhe: „Ich habe den Luxus, über drei Weltklassespieler zu verfügen. Allerdings sind die Spanier extrem gefährlich, obwohl sie von vielen unterschätzt werden.“ In dieser Partie erwartet sich Trimmel  „von der Papierform die größten Chancen“ auf einen Sieg Österreichs.

MELZER VERLIERT. Mit einer Head-to-Head-Bilanz von 2:1 gegen Nicolas Almagro hatte Jürgen Melzer das heutige Auftaktmatch zum Viertelfinale des Davis Cup by BNP Paribas eröffnet, nach 1:56 Stunden Spielzeit lautete die Statistik aus der Sicht von Österreichs Nummer eins: 2:2. Melzer musste sich Spaniens Nummer zwei mit 2:6, 2:6, 4:6. geschlagen geben. Davis Cup-Titelverteidiger Spanien liegt damit vor dem zweiten Einzel – David Ferrer gegen Andreas Haider-Maurer – mit 1:0 in Führung. Bei schwierigen Bedingungen – starker Wind, tiefer Sand – lag der Österreicher bereits im ersten Aufschlaggame rasch mit 0:40 hinten, konnte sich mit guter Aufschlagleistung aber doch noch das 1:0 sichern. Zwei Breaks Almagros – zum 1:2 und zum 2:5 – brachten nach 33 Minuten aber dennoch die Entscheidung zugunsten des aggressiv spielenden Spaniers in Satz 1. Geplant hatte Melzer ursprünglich, Almagro in längere Ballwechsel zu „verwickeln“ und ihn „ordentlich zu bewegen“. Eine Taktik, die heute nicht aufgehen wollte. „Ich hätte gerne mehr Widerstand geleistet“, so Melzer. „Nico hat heute aber sehr gut gespielt und sehr viel Druck ausgeübt.“ In Satz zwei musste Melzer Breaks zum 0:1 und zum 0:3 hinnehmen. Nach 34 Minuten stand es 0:4, nach 46 Minuten 2:6. Das gleiche Bild bot sich auch in Satz drei: Almagro attackiert Melzers zu kurz geratene Bälle, lässt den Österreicher laufen und punktet immer wieder von der Grundlinie. Fazit: Breaks des Spaniers zum 0:1 und zum 1:4. Nach 30 unerzwungenen Fehlern Melzers, einem zertrümmerten Schläger des Österreichers (nach dem Break zum 0:1) und einem 6:2, 6:2, 6:4-Sieg brachte Almagro Spanien mit 1:0 in Führung.

EINEN VIDEO-MITSCHNITT VON JÜRGEN MELZERS PRESSEKONFERENZ FINDEN SIE HIER

CLEMENS TRIMMELS BILANZ DES ERSTEN TAGEN FINDEN SIE HIER



Davis Cup, Weltgruppe, Viertelfinale


SPANIEN – ÖSTERREICH: 2:0

Nicolas Almagro – Jürgen Melzer: 6:2, 6:2, 6:4
David Ferrer – Andreas Haider-Maurer: 6:1, 6:3, 6:1

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