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Davis Cup

DAVIS CUP: AUSWÄRTS GEGEN BELGIEN +++ "EIN SCHLAGBARER GEGNER"

Im Play-off um die Zugehörigkeit zur Tennis-Weltgruppe trifft Österreichs Davis Cup-Team von 16. bis 18. September auswärts auf Belgien. "Rochus, Malisse & Co sind alles Spieler", so ÖTV-Daviscup-Captain Gilbert Schaller, "die in der Reichweite unserer Spieler sind."


13. Juli 2011

ÖSTERREICH GEGEN BELGIEN. Österreichs Davis-Cup-Team trifft im Play-off um die Zugehörigkeit zur Tennis-Weltgruppe vom 16. bis 18. September auswärts auf Belgien. Das ergab die am Mittwochvormittag in London vorgenommene Auslosung. Es wird dies der letzte Länderkampf des scheidenden ÖTV-Kapitäns Gilbert Schaller sein. Im direkten Vergleich mit den Belgiern führt Österreich klar 4:0, je zwei Siege kamen daheim und auswärts zustande. Zuletzt wurde 2003 in Pörtschach 3:2 gewonnen. Belgien hat heuer wie Österreich (2:3 daheim gegen Frankreich) in Runde eins der Weltgruppe verloren, nämlich 1:4 in Charleroi gegen Spanien. Den Ehrenpunkt holte im letzten Einzel Steve Darcis (aktuell Weltranglisten-95.). Weiters standen Xavier Malisse (40.), Olivier Rochus (73.) und Ruben Bemelmans (147.) im Kader der Verlierer. Österreich war bei der Auslosung als 15. des Rankings gerade noch gesetzt, Belgien lag als 18. und damit als drittbester Nichtgesetzter im Lostopf. Mit dem belgischen Topspieler Xavier Malisse machten die rotweißroten Akteure zuletzt unterschiedliche Erfahrungen. Während Jürgen Melzer in der dritten Runde in Wimbledon in drei Sätzen verlor, besiegte Andreas Haider-Maurer den 30-jährigen Rechtshänder vor kurzem in der deutschen Bundesliga mit 6:3, 6:4. "Das ist eines der unangenehmeren Lose, die wir kriegen konnten. Die Belgier verfügen über eine sehr kompakte Mannschaft. Wir werden ein starkes Wochenende hinlegen müssen, um diese Hürde nehmen zu können. Jetzt heißt es einmal abwarten, welchen Belag sie uns hinlegen werden", lautete die erste Einschätzung von Jürgen Melzer über die Belgier. Die Play-off-Partien (Sieger spielt 2012 in der Weltgruppe): Rumänien - Tschechien, Russland - Brasilien, Israel - Kanada, Südafrika - Kroatien, Chile - Italien, Japan - Indien, Belgien - Österreich, Australien - Schweiz.

GILBERT SCHALLERS ERSTE REAKTION. "Ein Heimmatch wäre mir lieber gewesesen. Belgien ist aber ein schlagbarer Gegner. Sie haben mit Malisse und Rochus zwei Spieler, die schon sehr lange dabei sind und dementsprechende Erfahrungen haben - aber in der Reichweite unserer Spieler sind. Jürgen hat gegen Malisse in Wimbledon zwar nicht gerade die besten Erfahrungen gemacht. Er ist aber trotzdem ein Spieler, den er jederzeit schlagen kann. Wobei die Belgier zuletzt aber sehr gute Ergebnisse geliefert haben: Rochus ist zuletzt Newport im Finale gewesen, Malisse war in Wimbledon sehr gut (Achtelfinale; Anm.). Nichtsdestotrotz ist Belgien aber ein schlagbarer Gegner. Was den Untergrund betrifft, werden sie ihn sicherlich nicht auf unsere Spieler abstimmen, weil sie genau wissen, dass Melzer, Haider-Maurer, Fischer und unser Doppel auf jedem Belag sehr gut spielen können. Ich erwarte mir einen eher schnellen Belag, da Malisse sich auf Hardcourt nun einmal wohler wohl als auf Sand." (Quelle: APA/red.)

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