Fed Cup

"Das Wichtigste ist ein guter Teamgeist"

Das SIMACEK AUSTRIAN FED CUP TEAM geht fit, optimistisch und mit zwei 18-jährigen Debütantinnen in die Woche in der Europe/Afrika-Zone I in Budapest.

LIVESCORE AUS BUDAPEST

Gute Stimmung herrschte beim SIMACEK AUSTRIAN FED CUP TEAM vor der Abreise nach Budapest, wo von Mittwoch bis Samstag die Länderkampf-Partien in der Europa/Afrika-Zone I stattfinden werden. Patricia Mayr-Achleitner, Sandra Klemenschits und die beiden 18-jährigen Kader-Neulinge Barbara Haas und Julia Grabher treffen in Gruppe A auf Serbien und Gastgeber Ungarn.

Mayr-Achleitner "wieder topfit"

"Ich hoffe auf eine erfolgreiche Woche. Die Chancen stehen gut, aber man darf niemanden unterschätzen", gab sich Mayr-Achleitner, als aktuelle Nummer 123 der Weltrangliste die Nummer eins im Team, optimistisch. Nach dem schwierigen Saisonstart ist die Tirolerin wieder hundertprozentig fit: "Ich habe mir einen Tag vor der Abreise nach Australien eine schwere Entzündung im Rücken zugezogen, daher waren die Australian Open auch nicht so gut. Es geht mir aber seit einer Woche wieder sehr gut, ich stehe voll im Training und bin topfit." Allein die Matchpraxis fehle wegen der verletzungsbedingten Pause.

Serbien als Favorit
Zurückhaltend äußerte sich Kapitän Jürgen Waber zu Österreichs Chancen im Kampf um den Aufstieg: "In den letzten Jahren sind einige renommierte Spielerinnen zurückgetreten, hinter Patricia Mayr-Achleitner und Tamira Paszek gibt es eine große Lücke. Ich habe die Gelegenheit genützt, zwei junge Spielerinnen einzuberufen, die letztes Jahr gute Resultate erzielt und großes Potential haben."

Im ersten Match gegen Serbien (Mittwoch, 16:00 Uhr) sieht der Oberösterreicher sein Team als Außenseiter: "Sie haben eine gute, kompakte Mannschaft mit Top-100-Spielerin Aleksandra Krunic und Ivana Jorovic, die letztes Jahr die Nummer eins der Jugend-Weltrangliste war." Auch der Gastgeber habe mit Dalma Galfi und Anna Bondar zwei aufstrebende Nachwuchs-Spielerinnern im Kader: "Ungarn hat in den letzten Jahren in der Jugendarbeit eine gute Entwicklung genommen." Sollte Österreich die Gruppe A als Sieger beenden, ginge es am Samstag gegen den Sieger aus Gruppe D (Belgien, Kroatien, Israel, Lettland) um einen der beiden Plätze im Playoff der Weltgruppe II.

Klemenschits besonders gefordert

Doppel-Spezialistin Sandra Klemenschits hob hervor, worauf es in einem Länderkampf besonders ankommt: "Das Wichtigste ist ein guter Teamgeist. Wir spielen für Österreich und wenn wir zusammenhalten, können wir viel schaffen. Wir haben ein super Betreuerteam und werden unser Bestes geben." Die Salzburgerin ist auf Rang 140 der Weltrangliste knapp vor Mayr-Achleitner (WTA-Doppel 158) Österreichs beste Doppel-Spielerin. "Man muss im Doppel flexibel sein, viel miteinander reden und – auch wenn es einmal nicht so gut läuft – das Beste versuchen." Dem Doppel kommt auf Grund des Fed Cup-Formats (nur zwei Einzel, ein Doppel) besondere Bedeutung zu.

"Besondere Ehre" für Haas und Grabher
Für die beiden Teenager im Team, die Oberösterreicherin Barbara Haas und die Vorarlbergerin Julia Grabher, ist die Einberufung „eine besondere Ehre“, wie beide hervorhoben. "Ein bisschen nervös bin ich vor meinem ersten Einsatz, aber die Freude überwiegt ganz klar", sagte Haas, die als zweite Einzelspielerin vorgesehen ist. Für Grabher zählt vor allem, "Erfahrung zu sammeln. Ich rechne nicht mit einem Einsatz, bin aber gut vorbereitet und bereit."

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Am Mittwoch gegen Serbien
Österreichs Team kommt am Montag um 18:00 Uhr in Budapest an. Am Dienstag wird in der Halle trainiert, ehe es am Mittwoch (16:00 Uhr) zum Duell mit Serbien kommt. Der Donnerstag ist spielfrei, am Freitag (16:00 Uhr) geht es gegen Ungarn. Die Playoff-Partien um den Aufstieg oder Klassenerhalt bzw. ein Platzierungsspiel (bei Platz zwei) folgen am Samstag.

Link: Fed Cup in Budapest

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