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ATP

AUT ist out beim ATP-Cup

1:2 gegen Italien - Dennis Novak schlägt Fognini, Berrettini lässt Dominic Thiem (Bild) keine Chance, Thiem/Novak verlieren in zwei Sätzen. Weil Italien Frankreich besiegt, hat Österreich keine Aufstiegschance mehr.

©GEPA-Pictures | GEPA pictures/ Panoramic

Die Chancen auf den Aufstieg in das Halbfinale des ATP-Cups in Melbourne sind für das Team Austria, das von Wolfgang Thiem gecoacht wird, bereits nach einer Partie dahin. Österreich unterlag Italien am Dienstag 1:2, tags darauf schlugen die Italiener Frankreich 2:1 und stehen  als Aufsteiger fest. Nur die Sieger jeder Dreiergruppe kommen weiter. Somit hat das Duell Österreich - Frankreich, das wegen eines Corona-Falls verschoben werden musste, nur noch statistischen Wert.

Dennis Novak hatte Rotweißrot gegen Italien mit einem 6:3, 6:2-Erfolg gegen Fabio Fognini in Führung gebracht. Der 27-jährige Niederösterreicher, rund 80 Plätze schlechter platziert als Weltranglisten-17., spielte stabil, Fognini brach nach einem frühen Break zum Auftakt ein, fabrizierte 39 unerzwungene Fehler und wirkte nicht sonderlich motiviert. Für den Sieg gegen den Top-20-Spieler bekommt Novak 65 Punkte. „Das ist gut, aber wichtiger ist, dass ich meine Trainingsleistung ins Match bringe.“

Ebenso ohne Chance wie Fognini gegen Novak, war Dominic Thiem gegen Matteo Berrettini. Der 27-jährige Niederösterreicher musste sich 2:6, 4:6 geschlagen geben. Der Italiener machte vom 2:2 bis zum 4:0 im zweiten Durchgang acht Games in Serie. Der Weltranglisten-Dritte Thiem kam zwar noch auf 4:5 heran, ehe zwei Rückhandfehler die Niederlage gegen die Nummer 10 besiegelten. Ich finde, er hat ein sehr gutes Match gespielt“, sagte Thiem. „Und ich war sicher nicht auf meinem Toplevel. Dann kommt so ein Ergebnis zustande. Ich bin leider noch nie richtig gut gestartet nach einer langen Matchpause, das hat man heute gemerkt.“

Im entscheidenden Doppel bekamen Thiem/Novak den Vorzug gegenüber dem Duo Philipp Oswald/Tristan-Samuel Weissborn. Viel lief nicht zusammen gegen Berrettini/Fognini, die besser eingespielt wirkten. Auch wenn die Österreicher nach dem schnellen 1:6 zum Auftakt die Partie bis zum 3:3 im zweiten Durchgang etwas offener gestalten konnten, war nichts zu holen - 4:6.

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